Netapp kauft Datapelago

Bild: 123rf/it business

Infrastruktur
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Netapp übernimmt Datapelago. Die Technologie soll Unternehmensdaten für KI direkt auf Storage-Ebene schneller nutzbar machen.

Der Dateninfrastruktur-Anbieter Netapp kauft Datapelago. Das kalifornische Unternehmen entwickelt Technologie, mit der Daten dort verarbeitet werden sollen, wo sie gespeichert sind. Genau das ist bei KI- und Analyseprojekten oft der mühsame Teil: Daten müssen verschoben, kopiert oder in separate Rechenumgebungen gebracht werden. Im Zentrum steht die Nucleus-Engine von Datapelago. Sie nutzt CPUs und GPUs, um Daten auf Storage-Ebene zu verarbeiten. Laut Netapp lassen sich damit Infrastrukturkosten um bis zu 80 Prozent senken und die Leistung gegenüber klassischen Ansätzen bis zu verzehnfachen. Für Netapp ist der Zukauf ein Schritt näher an KI-Workloads. Unternehmen investieren zwar in Modelle und GPUs, kämpfen aber oft mit fragmentierten Daten und langsamer Aufbereitung. Datapelago soll helfen, Unternehmensdaten schneller für KI und Analysen nutzbar zu machen, ohne sie ständig aus operativen Systemen herauszukopieren. Nach der Übernahme wird das Unternehmen als hundertprozentige Tochtergesellschaft geführt. Finanzielle Details nennt Netapp nicht. Der spannendere Punkt liegt weniger im Deal selbst als in der Richtung: KI braucht nicht nur Rechenleistung, sondern Zugriff auf brauchbare Daten. Netapp will genau an dieser Stelle näher an die Workloads rücken. (aso)

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