Grossauftrag für Transtec

06. August 2015

    Das Karlsruher Institut für Technologie baut im Rahmen des Forschungshochleistungsrechners (ForHLR) bis Ende 2015 einen HPC-Cluster mit über 1.100 Rechenknoten auf. Die Lösung mit einem Gesamtvolumen von 6,9 Millionen Euro liefert der HPC-Spezialist Transtec.

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Technische Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Das Institut betreibt unter anderem Grundlagen- und angewandte Forschung in Bereichen wie Materialwissenschaften, Umwelt, Energie oder Nanotechnologie. Aufgrund der zahlreichen rechenintensiven Datenanalysen und komplexen Simulationen, die in diesem Umfeld erforderlich sind, entschied sich das KIT zum Aufbau einer HPC-Cluster-Lösung im eigenen Rechenzentrum.

    Als Lösungs- und Integrationspartner hat das KIT die Transtec aus Reutlingen ausgewählt. Transtec konnte sich in dem EU-weiten Ausschreibungsverfahren ForHLR Phase 2 (TED 2014/S 162-290100) gegen namhafte und international agierende Wettbewerber behaupten. Ausschlaggebend war, dass Transtec gemeinsam mit seinem Technologiepartner Lenovo eine integrierte Gesamtlösung anbieten konnte, die neben der hohen Performance vor allem eine extrem hohe Energieeffizienz bietet. Damit lassen sich auf Dauer auch die Gesamtbetriebskosten für die Lösung niedrig halten.

    Im Rahmen des bis Ende 2015 angelegten HPC-Projektes wird Transtec das Hochleistungsrechnersystem ForHLR2 beim KIT implementieren und in Betrieb nehmen. Es basiert auf NeXtScale-Systemen von Lenovo und kombiniert neueste Technologie mit hoher Zuverlässigkeit und Energieeffizienz. In der Lösung werden NeXtScale-Systeme mit direkter Heisswasserkühlung zum Einsatz kommen, um alle Systembestandteile wie Prozessoren, Arbeitsspeicher oder I/O-Karten effizient kühlen zu können. Diese Systeme bieten eine um 40 Prozent höhere Energieeffizienz und rund 10 Prozent mehr Leistung als Lösungen, die auf Luftkühlung basieren. Weiterer Vorteil ist, dass ein Grossteil der Abwärme auch für andere Aufgaben genutzt werden kann, zum Beispiel für die Beheizung von Gebäuden.

    Christof Koller, Country Manager Schweiz, ergänzt: "Mit einem Netto-Auftragsvolumen von rund sieben Millionen Euro ist es für Transtec der grösste Auftrag in seiner 35-jährigen Firmengeschichte und ein weiterer Beweis für unsere Kompetenz und unsere Leistungsfähigkeit im HPC-Markt. Auch sind wir damit unserem Ziel, der grösste europäische konzernunabhängige HPC-Player zu werden, ein weiteres entscheidendes Stück näher gekommen."

    Soziale Netzwerke

     

    Fractal Verlag GmbH

      +41 61 683 88 76

      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!