Brocade und Cern arbeiten an der Zukunft von SDN

28. Juli 2015

    Brocade und Cern openlab arbeiten an Software-Defined-Networking-Lösungen, die wachsenden Anforderungen an das Netzwerk entgegenkommen soll. 

    Das 2001 initiierte Cern openlab ist eine in seiner Form einzigartige öffentlich-private Partnerschaft zwischen Cern und führenden ITK-Unternehmen. Ziel von openlab ist es, die Entwicklung von innovativen Technologien voranzutreiben, die weltweit in der Large Hadron Collider (LHC)-Community zum Einsatz kommen.

    Gemeinsam mit Cern openlab arbeitet Brocade an einer neuen Lösung, die der Organisation dabei hilft, langfristige Herausforderungen mit der Netzwerkinfrastruktur besser anzugehen. Cern produziert in seinem Forschungsfeld extrem grosse Datenvolumen und ist deshalb auf ein effizientes, skalierbares und flexibles Netzwerk angewiesen, das auch Spitzen im Datenverkehr standhält. Aus dem Projekt mit Brocade soll ein zukunftssicheres Netzwerk auf Basis des New IP hervorgehen, das SDN-Anwendungen unterstützt und so das Routing des Datenverkehrs optimiert. Darüber hinaus entwickelt Brocade für seine Lösungen erweiterte Benutzeroberflächen, mit denen Mitarbeiter des Cern historische und Echtzeit-Informationen über den Datenverkehr in Form von Grafiken dargestellt bekommen.

    Die offene SDN-Lösung basiert auf OpenFlow und nutzt den SDN-Controller und Flow Optimizer von Brocade, um die Netzwerkleistung zu erhöhen, die Kapazitätsplanung proaktiv zu verbessern und Netzwerkstau zu beseitigen. Die Lösung enthält auch OpenFlow-fähige Brocade MLXe Router und ICX Switches.

    Alberto Di Meglio, Leiter des Cern openlab, kommentiert: „Als einer der komplexesten jemals gebauten Maschinen braucht der Large Hadron Collider modernste ITK-Lösungen sowohl für die Steuerung der gesamten Arbeitsabläufe, als auch für die Auswertung der extrem grossen Datenmengen, die bei den Experimenten entstehen. Das bedeutet, dass wir oft Vorreiter sind bei dem, was im Netzwerk- und Infrastrukturmanagement möglich ist. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Brocade, durch die wir ein modernes und agiles Netzwerk entwickeln, das die Forschungsarbeit von Cern auch in den nächsten Jahren unterstützen wird.“

    Kelly Herrell, Senior Vice President und General Manager für Software Networking bei Brocade erklärt: „Die Forschung von Cern trägt entscheidend dazu bei, viele Fragen der Menschheit rund um die Entstehung des Universums zu beantworten. Die Informationstechnologie spielt eine wichtige Rolle, um diese Experimente zu ermöglichen. Das Engagement von Cern openlab im Bereich der Open Source-Technologie war ein Grund, warum die Organisation in den letzten 14 Jahren zu einem Pionier in der IT wurde. Als Gründungsmitglied des OpenDaylight Projekts trug Brocade zum Übergang der Industrie zu offenen SDN-Lösungen bei. Wir sind sehr stolz darauf, Teil von Cern openlab zu sein und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Cern, um die effizienten und skalierbaren SDN-Lösungen bereit zu stellen, die zur Fortsetzung der Forschungsarbeiten benötigt werden.“

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