FTTH-Kunden zufriedener als DSL-Nutzer

19. Juni 2015
FTTH-Kunden zufriedener als DSL-Nutzer Foto: R&M

    Portugals Glasfaser-Kunden sind mit ihren Internetanschlüssen in jeder Hinsicht zufriedener als DSL-Nutzer. Das hat eine Befragung unter 400 Anwendern unterschiedlicher Breitbandtechnologien ergeben.

    Die Studienergebnisse wurden kürzlich im Rahmen eines Seminars des FTTH Council Europe vorgestellt. Darüber berichtet der Verkabelungsspezialist R&M, Ausrüster führender portugiesischer Betreiber von Glasfasernetzen. Die Studie der Marktforscher von Diffraction Analysis, Paris, untersuchte die Verbrauchererfahrungen mit unterschiedlichen Internetzugängen. Befragt wurden Kunden mit Fiber to the Home (FTTH) bzw. Fiber to the Building (FTTB) Anschlüssen und Kunden mit klassischer DSL-Versorgung. Rund 88 % der FTTH/B-Kunden bezeichneten sich laut Umfrage als zufrieden oder sehr zufrieden. Der höchste Zufriedenheitswert bei DSL-Nutzern lag bei 75 %. Die grosse Mehrheit der DSL-Nutzer (85 %) würde laut Umfrage auf Glasfaser-Breitbandanschlüsse umstellen, wenn sie sich für eine andere Technologie entscheiden würde. Besonders unzufrieden waren die DSL-Nutzer bei den Aspekten, die für sie am wichtigsten waren – beispielsweise der verzögerungsfreie Up- und Download, die Stabilität der Verbindung und die Servicequalität. Viele haben das Gefühl, für ein ihrer Meinung nach minderwertiges Produkt zu viel zu zahlen. Die Ergebnisse der im Auftrag des FTTH Council Europe erstellten Umfrage decken sich mit Erkenntnissen, die zuvor in Schweden gewonnen wurden. Die Verbraucher werten Fiber to the Home demnach überwiegend als hochwertiger und als eine Technologie, die ihnen bessere Möglichkeiten bietet.

    Erfolgreiche Partnerschaft
    Portugal zählt bereits zu den reiferen Glasfasermärkten. Seit 2008 investieren die grossen Telekommunikationsanbieter hier massiv in den Ausbau von FTTH/B; inzwischen ist Vodafone in Portugal zu einem wichtigen FTTH-Anbieter aufgestiegen. R&M arbeitet seit über fünf Jahren als Ausrüster mit Portugal Telecom (PT) und Vodafone zusammen. Die erfolgreiche Geschäftsbeziehung nahm ihren Anfang mit einem der landesweit grössten FTTH-Projekte überhaupt. Innerhalb eines Jahres schuf PT seinerzeit für eine Million Wohnungen die Möglichkeit zum FTTH-Anschluss. Die Venus-Boxen und Schnellmontagetechnik von R&M spielten dabei entscheidende Rollen. Ohne Einschränkungen bei der Installationsqualität wurde eine rekordverdächtige Installationszeit von durchschnittlich vier Stunden pro Haushalt erzielt. Für ihr erfolgreiches FTTH-Rollout und ihre ganzheitliche, straffe Marktstrategie erhielt Portugal Telecom den Innovationspreis des FTTH Council Europe. Der Erfolg gründet auch auf der Fähigkeit von R&M, individuelle und insgesamt qualitativ hochwertige Lösungen bieten zu können. Die Basis der FTTx-Lösungen ist das Verkabelungssysteme R&Mfoxs. Es ermöglicht den zügigen Aufbau von Zugangsnetzwerken je nach örtlichen Bedingungen und Marktstrategien. R&Mfoxs unterstützt P2P- genauso wie P2MP-Architekturen (Point-to-Point bzw. Point-to-Multipoint), ebenso Hochleistungs- und xWDM-Anwendungen für Ultrabreitbandnetze. R&M paart die FTTx-Lösungen mit Beratungskompetenz, Logistik, Planungssupport und Kontakten zu Installationsanbietern.

    „FTTH/B-Nutzer sind in jeder Hinsicht zufriedener, und zwar nicht nur mit der Download-Geschwindigkeit, sondern auch mit den Upload-Geschwindigkeiten und Latenzzeiten; eine zuverlässige und nachhaltige Layer-1-Infrastruktur ist dafür unverzichtbar“, bestätigt Tobias Münzer, Market Manager Public Networks bei R&M. „Die Zufriedenheitswerte der portugiesischen FTTH-Kunden von Vodafone erreichten sogar 93 %“, weist Tobis Münzer auf einen herausragendes Ergebnis der Umfrage hin. Das bestätige die Qualität der von Vodafone installierten Breitbandanschlüsse, die auf der R&M-Lösung basieren. Zwar erscheine der Aufwand für eine FTTH-Einführung in vielen Fällen zunächst relativ hoch. Da aber die höhere Stabilität und Zuverlässigkeit des Netzwerks letztendlich die Kundenzufriedenheit anheben, lohne sich die Investition. Der FTTH-Netzbetreiber sei gegenüber DSL-Anbietern wettbewerbsfähiger, so Tobias Münzer.

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