Dank Fibre ULL noch höhere Bandbreiten in Basel

28. April 2015

    Mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zwischen den Industriellen Werken Basel (IWB Net AG) und Colt Technology Services zur Nutzung und Vermarktung der Basler Glasfaser-Infrastruktur, schliesst Colt mit Fibre ULL rund 11‘000 Gebäude an das Glasfaser-Netz an.

    Mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zur Nutzung und Vermarktung der Basler Glasfaser-Infrastruktur durch die IWB Net AG und Colt Technology Services, macht die Stadt am Rheinknie den Anfang für die flächendeckende, schweizweite Verbreitung von Glasfaser-Verbindung bis zur Haustüre. Wegweisend für die ganze Schweiz, schliesst Colt mit Fibre ULL* nun Businesskunden direkt an das bestehende Glasfaser-Netzwerk an und garantiert so eine noch schnellere und sichere Verbindung. Colt Technology Services und die IWB Net AG lancieren zusammen mit diesem Auftaktprojekt die Erschliessung der letzten Meile mittels Glasfasertechnologie. Rund 11‘000 Gebäude werden in einer ersten Phase damit ausgestattet. Weitere Schweizer Städte werden in den kommenden Monaten folgen.
     
    Bisher sind Glasfasernetze in den meisten Fällen nicht bis zum Verbraucher gelegt, sondern bilden quasi das Rückgrat (Backbone) der Kommunikationsnetze, deren „letzte Meile“ dann meist durch die schon vorhandenen Telefon-Kupfer-Doppeladern oder Koaxialkabel abgedeckt wird. Fibre ULL ist eine neue Zugriffsmöglichkeit, die Colt nun erstmals in Frankreich und der Schweiz einführt. Diese Technologie nutzt die basierende Glasfaserinfrastruktur des jeweiligen lokalen Anbieters und ersetzt die letzte Meile durch Glasfaser. Dank der neuen Technologie steigt die Übertragungsrate von bisher bis zu 30-40 Mbit/s auf bis zu 100 Gbit/s. Geschäftskunden erhalten so höhere und qualitativ bessere Bandbreiten zu besseren Konditionen.
     
    Ausschlaggebend für den Standort Basel waren das flächendeckende Glasfasernetz sowie die optimalen regulatorischen Rahmenbedingungen. Die besseren Konditionen für die angeschlossenen Kunden sind unter anderem möglich, da die IWB Net AG nicht dem FTTH-Netzverbund Swiss Fibre Net AG angehört und so in der Preisgestaltung freier ist.  «In Basel sehen wir einen grossen Wachstumsmarkt aufgrund der ansässigen Pharma- und Chemieindustrie», so Martin Lenggenhager, Manager Carrier Relations Schweiz und Österreich bei Colt.  Weiter gebe es sehr viele Gründe für die Umstellung auf Glasfaser, sagt Martin Lenggenhager. Der Manager Carrier Relations argumentiert mit der rasanten Entwicklung in der Telekommunikation. Der Bandbreitenbedarf verdopple sich ungefähr alle achtzehn Monate. Mit der Verlegung von Glasfasern könne man diesen enormen Bedarf besser auffangen. «Einmal verlegt, ist diese Technik schier ohne Grenzen ausbaufähig. So kann bewusst in die Zukunft investiert werden», führt Lenggenhager ins Feld. Nach der erfolgreichen Umsetzung in Basel werden im Verlauf von 2015 die Städte Luzern, Genf, Nyon, Lausanne, Biel, Bern, St. Gallen, Schaffhausen, Winterthur, Pfäffikon SZ und Zürich folgen.
     
    *ULL (Unbundling of local loop) bedeutet, dass die Kupferkabel den Fernmeldedienstanbieter einzeln und unabhängig von anderen Dienstleistungen (entbündelt) zur Verfügung gestellt werden.

    www.colt.net

     

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