Klimakiller TikTok

Bild: Pixabay

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Wussten Sie, dass die Nutzung von sozialen Netzwerken auch eine Quelle der Umweltverschmutzung ist? Ganz oben auf der Liste derjenigen, die die Umwelt stark belasten, steht TikTok.

Es mag auf den ersten Blick absurd erscheinen, aber auch die Nutzung der sozialen Medien trägt zur Klimakrise bei. Das Veröffentlichen und Betrachten von Fotos und Videos auf Plattformen wie Facebook und Instagram ist kaum klimaneutral. Und eines der umweltschädlichsten sozialen Netzwerke ist TikTok, das bei Teenagern in aller Welt am beliebtesten ist. Bestätigt werden die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt durch eine neue Untersuchung des britischen Unternehmens Compare the Market, das verschiedene Online-Plattformen miteinander verglich, um festzustellen, welche für einen höheren CO2-Ausstoss verantwortlich ist.

Die unerwarteten Auswirkungen auf die Umwelt

Aber wie stark wirkt sich die Nutzung von TikTok auf das Klima aus? Eine Menge, mehr als vermutet. Die von dem britischen Unternehmen durchgeführte Studie, die auf den von Greenspector zur Verfügung gestellten Daten basiert, ergab, dass die beliebte Video-Sharing-App den grössten Kohlenstoff-Fussabdruck hat. Für jede Minute, die mit dem Scrollen durch Videos verbracht wird, werden 2,63 Gramm Kohlenstoff ausgestossen. Wenn wir uns also nur fünf Minuten lang Videos auf TikTok ansehen würden, würden wir 13 Gramm CO2 pro Tag und 4,8 Kilo pro Jahr produzieren.

Kein soziales Netzwerk ist wirklich klimaneutral

Natürlich ist TikTok nicht die einzige soziale Netzwerkseite, die die Klimakrise verschärft. Die anderen, wie Instagram, Facebook und Twitter, haben ebenfalls einen erheblichen CO2-Fussabdruck. Instagram produziert fünf Gramm CO2 pro Tag, wenn es fünf Minuten lang genutzt wird, während Facebook vier Gramm CO2 pro Tag produziert, wenn es fünf Minuten lang genutzt wird. Twitter ist nicht viel besser: 3 Gramm CO2 werden für 5 Minuten Nutzung der Plattform ausgestossen. Kurz gesagt: Das Internet ist ein sehr nützliches Instrument, aber wir sollten es nicht übertreiben, um dem Planeten, aber auch uns selbst ein Geschenk zu machen, denn wir könnten die Zeit, die wir in sozialen Netzwerken verschwenden, auf konstruktivere Weise verbringen.

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