Neues Lehrmittel zu «Big Data»

16. Januar 2020
Neues Lehrmittel zu «Big Data» bigdata-dialog.ch

    Big Data ist ein komplexes Thema. Können wir es uns noch leisten, das nicht zu verstehen? Wohl eher nicht. Das Nationale Forschungsprogramm NFP 75 «Big Data» und das Museum für Kommunikation haben sich zusammengetan und ein attraktives Lehrmittel zu Big Data für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II entwickelt.

    Wie verdienen Internetgiganten ihr Geld? Was bedeutet gratis in der Online-Welt? Wie können Daten die Welt retten? Der Lehrplan 21 enthält das neue Fach «Medien und Informatik». In diesem Fach sollen sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem Kompetenzen punkto Daten aneignen. Sie sollen Daten aus ihrer Umwelt darstellen, strukturieren und auswerten können. Und sie sollen Aufbau und Funktionsweise von informationsverarbeitenden Systemen verstehen und Konzepte der sicheren Datenverarbeitung anwenden können. Es braucht also passende Lehrmittel für die Sekundarstufe I und II, damit diese Kompetenzen vermittelt werden können. Hier setzt das Lehrmittel des NFP 75 «Big Data» und des Museums für Kommunikation an. Obwohl in allen Kantonen der Lehrplan 21 und damit das Modul «Medien und Informatik» ab dem Schuljahr 2020/2021 laufen wird, stehen noch immer nicht alle Lehrmittel für alle Bereiche des Moduls und alle Stufen zur Verfügung. Das Lehrmittel «Big Data» hilft mit, die Lücke zu füllen.

    Die Bildungsdirektionen fordern die Lehrpersonen explizit auch auf, das Fach «Medien und Informatik», das an sich eher abstrakt ist, anschaulich zu vermitteln. Das Lehrmittel «Big Data» wählt einen innovativen und spielerischen Weg und ist modular aufgebaut. Je nach Zeitbudget und Vertiefungswunsch können Module weggelassen werden. Daten werden so «be-greifbar», indem die Jugendlichen in ihrem Alltag abgeholt werden. Die Beispiele sind praktisch und real. Dank des Lehrmittels wissen die Schülerinnen und Schüler, was Big Data ist, und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Sie schaffen so ein Bewusstsein für ihre eigene Betroffenheit.

     

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