Archiv 2020

Archiv 2020 (87)

Homeoffice, Digitalisierung und Sicherheit: Wie passt alles in einen Topf?

pdm

Verehrte Leserinnen und Leser

Noch immer hält uns Corona auf Trab und die Aussichten, dass sich in nächster Zeit etwas ändern wird und eine deutliche Besserung eintritt, sind noch in weiter Ferne. Nach wie vor steigen die Ansteckungszahlen, aber nicht nur sie sind gestiegen.
Eine Studie zeigt, dass diese Pandemie IT-Experten selbstbewusster und fähiger macht. Ein Umstand, der für ein Unternehmen ersichtlich, nur Vorteile bringt.Gerade die Digitalisierung bringt für viele Unternehmensleiter, egal welcher Betriebsgrösse, den einen oder anderen Fallstrick, da zahlt sich ein IT-Experte sicher aus, vorausgesetzt man verfügt über einen. Da die Digitalisierung in jedes Unternehmen Einzug gehalten hat, egal welcher Grösse, und gerade erst Recht durch die Coronamassnahmen wie die Homeoffice-Einführung wird früher oder später jedes KMU sich entweder einen Experten ins Haus holen oder die Digitalisierung durch entsprechende Weiterbildung in die eigenen Hände nehmen müssen. Gerade die Einführung von ERP setzt ein gewisses Fachwissen voraus und wird bei korrekter Implementierung dem KMU für lange Zeit Freude bereiten. Worauf Sie achten müssen, sehen Sie ab Seite 6.
Auch der Bedarf an neuen und alternativen Arbeitsmethoden ist aufgrund der Coronasituation rapide gestiegen. So hat sich das als bis vor Corona eher belächelte «Homeoffice» mehr und mehr durchgesetzt und bei Mitarbeitenden und Arbeitgebenden grossen Anklang gefunden. Viele denken darüber nach, auch nach Corona weiterhin ihre Arbeitszeit auf Büro und Homeoffice zu verteilen, da dies sehr wohl einige Vorteile mit sich bringt. Doch was gilt es zu beachten und wie wird die dazu benötigte Infrastruktur so gesichert, dass ohne Bedenken und Sicherheitslücken gearbeitet werden kann? Antworten dazu lesen Sie ab Seite 18 in dieser Ausgabe von «IT business».
Das Thema Sicherheit ist zum aktuellen Zeitpunkt wichtiger denn je. Im Jahr 2020 sind eine Reihe branchenführender globaler Unternehmen Opfer von spektakulären Cyberangriffen geworden. Obwohl die meisten Unternehmen über ein internes Sicherheitsbetriebszentrum (SOC) oder eine Form der 24×7-Überwachung verfügen. Cyberangreifer sind unerbittlich und werden raffinierter. Unternehmen sind ständigen Angriffen ausgesetzt. Ein Sicherheitsbetriebsteam erhält pro Tag im Schnitt elf Sicherheitswarnungen. Sicherheitsanalysten ertrinken in Alarmmeldungen, was tiefgreifende Auswirkungen auf ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und die allgemeine Arbeitszufriedenheit hat. Dieser reaktive Ansatz der Cybersicherheit hat auch zur Folge, dass Entscheidungsträger frustriert und unzufrieden sind. Da Forrester Research die Kosten eines durchschnittlichen Datensicherheitsvorfalls auf bis zu sieben Millionen Dollar schätzt, ist ein proaktiver Ansatz erforderlich, um Cyberbedrohungen schnell zu verhindern, zu identifizieren und zu bekämpfen. Quelle: Forrester.
Durch Homeoffice ergibt sich dabei auch eine neue Sicherheitslücke, die es zu schliessen gilt. Was es alles dafür braucht, finden Sie in dieser Ausgabe.

Herzlichts Ihre
Petra De Meo
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ERP «as a Service» noch kein Allheilmittel

Die Einführung eines neuen ERP-Systems steht für jeden IT-Chef eines mittelständischen Unternehmens meistens nur einmal im Berufsleben auf der Agenda. Denn ist es
erfolgreich eingeführt, liegt die Nutzungsdauer des ERP-Systems bei 15, 20 oder mehr Jahren. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Beratung und kompetenter Unterstützung von aussen in dieser Phase, denn eine ERP-Umstellung ist hochriskant – und ein absoluter Ausnahmefall im IT-Alltag. Deshalb sind kompetente Beratung und verlässliche Services bei ERP-Umstellungen absolut unverzichtbar.

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Ist das der ERP-Einstieg light?

ERP-Lösungen sollten auch als SaaS Branchenspezifika erfüllen – etwa die der Chemieindustrie.

Fast alle relevanten ERP-Anbieter haben ihre Lösungen mittlerweile auch als Software-as-a-Service-(SaaS-)Version am Markt. Doch viele zögern noch, den vermeintlich grossen Schritt in die Cloud zu tun. Dabei heisst As-a-Service gar nicht immer Cloud.

Die Langwierigkeit und die Komplexität von ERP-Einführungen sind Legende. Umso verführerischer erscheinen heute fertig konfektionierte ERP-SaaS-Angebote, bei denen sich die Anwender auf den entsprechenden Plattformen im Prinzip nur anmelden müssen, die Systeme und Funktionen ihrer Wahl auswählen, per Knopfdruck aktivieren, die Nutzer noch schulen – und loslegen können.

Unkompliziert starten
Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber der erste grosse Vorteil von SaaS-Lösungen liegt auf der Hand: Wer auf reine Standardsoftware setzt, kann mit ERP-Lösungen im Mietmodell schnell und unkompliziert starten. Die ersten Nutzer können nach wenigen Tagen die ersten Funktionen für komplette Prozesse nutzen und nicht erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren. Zwar können solche Lösungen in ihrer Funktionsbreite nicht mit klassischen Vor-Ort-Installationen mithalten – schon gar nicht mit Blick auf individuelle Anforderungen, die Unternehmen in der Regel haben. Doch bietet ein derart schlanker Start den grossen Vorteil, dass die Unternehmen und ihre Nutzer schnell Erfahrungen sammeln können. Bereits in klassischen Einführungsprojekten galt die Regel: Je schneller Kunden mit einem ERP-System anfangen zu arbeiten, umso reibungsloser läuft die Lösung am Ende und umso zufriedener sind die Nutzer. Darüber hinaus ist eine SaaS-Lösung auf Cloud-Basis als solche nicht langfristig in Stein gemeisselt. Unternehmen können auch in späteren Stadien der Einführung immer noch entscheiden, ob sie langfristig bei SaaS in der Cloud bleiben wollen oder am Ende doch den Betrieb auf Basis eigener Infrastruktur («on premise») bevorzugen. So verfügen Unternehmen über eine grosse Flexibilität bei der ERP-Einführung, verwenden zunächst nur die SaaS-Basisfunktionen in der Cloud, können später aber immer noch auf eine Installation vor Ort mit mehr und individuellen Funktionen umsteigen.

Private oder Hybrid Cloud
Wer sich mit SaaS-Lösungen für einen solchen «ERP-Einstieg light» entscheidet, sollte jedoch einige wichtige Grundregeln beachten: Als Hosting-Grundlage kommt vor allem aus Datenschutzgründen nur eine Private Cloud in Betracht oder eine hybride Cloud aus Private Cloud und eigenen Onpremise-Systemen. Aus dem Blickwinkel des Datenschutzrechts sind Schweizer Unternehmen zudem auf der sicheren Seite, wenn sie Anbieter wählen, die auch das Hosting aus Schweizer Rechenzentren anbieten. Und vor allem gelten auch für ein ERP-as-a-Service die gleichen Bewertungskriterien wie für die On-premise-Lösungen – allen voran die strikte Branchenorientierung, wie sie sich auf dem Markt weitgehend durchgesetzt hat. Bei der GUS Schweiz als ERP-Anbieter zum Beispiel sind dies die Prozessindustrien der Life-Science-Branchen, allen voran Pharma, Lebensmittel und Chemie. Die GUS-Branchenlösungen haben vor allem auch den Vorteil, dass sie mit Blick auf ihr stark reguliertes Umfeld bereits vorvalidiert sind, sodass die Anwenderunternehmen ohne weitere Anpassungen und von Anfang an gesetzeskonform arbeiten. Apropos Anpassungen: Individuelle Einstellungen in der Software – egal ob SaaS oder traditionell – sollten sich vor allem über Parametrisierung realisieren lassen und möglichst nicht durch Software-Entwicklung. Denn nur so bleibt das System voll im Standard und damit komplett update-fähig.

Agiler Sprint
Alle relevanten ERP-Anbieter bieten ihre Lösungen mittlerweile auch in Form von SaaS an. Deshalb ist davon auszugehen, dass mehr und mehr Anwender guten Gewissens auf diese Option zurückgreifen. Denn das gewohnte ERP-Angebotsspektrum steht nun auch voll in Form des SaaS-Betriebsmodells zur Verfügung, ist de facto zum Mainstream geworden. Natürlich stellt auch SaaS kein Allheilmittel dar, was die Einführung von ERP-Systemen angeht. Doch Unternehmen gewinnen damit vor allem am Projektanfang viel an Flexibilität und Experimentierfähigkeit. Die Einführung wird vom Kraftakt zum agilen Sprint mit mehreren Etappen. 

GUS Schweiz AG; CH-9000 St. Gallen
✆ +41 (0)71 242 71 00
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VTX geht neue Wege

VTX geht neue Wege

Es sind noch nie dagewesene Zeiten: Die Unternehmen sind gezwungen, ihre Funktionsweise zu überdenken, um noch flexibler und effizienter zu werden. Inzwischen ist es zur Notwendigkeit geworden, von überallher produktiv und mit demselben Sicherheitsniveau wie im Büro arbeiten zu können.

VTX verfügt über langjähriges Knowhow, sodass sich das Unternehmen diesen neuen Herausforderungen erfolgreich stellen und innovative Telekomdienstleistungen entwickeln konnte. Mit den «Homeoffice Ready»-Lösungen konnten die Unternehmen vieler Kunden und Partner ihre Geschäftstätigkeiten fortsetzen. Die Telefoniedienste, wie z. B. Virtual PBX, bieten heute die Möglichkeit, die Telefonanlage in der Cloud zu betreiben und ganz bequem aus der Ferne online zu steuern und zu betreuen, ohne dazu irgendwo hingehen zu müssen. Die Anrufregeln können jederzeit geändert, Anrufe weitergeleitet, Benutzer hinzugefügt oder mit wenigen Klicks Konferenzen gestartet werden. Ein Mitarbeiter kann auch jederzeit sein Telefon aus der Firma bequem zuhause anschliessen und ist so direkt mit der Telefonanlage des Unternehmens verbunden. Besteht Bedarf, mehrere geografisch getrennte Standorte über Internetverbindungen zu vernetzen? Benötigt man Virtual Private Network (VPN), Telefonie oder Datenzugriff? Kein Problem. VTX bietet diese Dienste allen KMU in der Schweiz an.

Tolle Innovation in schwierigen Zeiten
Wer Microsoft Teams vorzieht, ist mit Teams Virtual PBX ausgezeichnet bedient, denn die Lösung ermöglicht es direkt von Teams aus, Anrufe zu tätigen und entgegennehmen zu können. Und noch ein Vorteil: Mit Teams Virtual PBX lässt sich cloud-basierte IP-Business-Telefonie kombiniert mit Microsoft Teams nutzen. Die Nutzer von Microsoft Teams (und auch Nicht-Teams-Nutzer) können so in die Virtual PBX integriert werden, um dann von den erweiterten Funktionen der virtuellen Telefonanlage zu profitieren.

Und die Infrastruktur?
Die Rechenzentren von VTX stehen in der Schweiz. Die Techniker-Teams betreuen die Kunden aus der Ferne und sind sehr reaktionsschnell. Die Infrastruktur ist für jeden Einsatz und jede Anforderung ausgelegt, selbst für die komplexesten Fälle. In Krisenzeiten wie dieser konnten die VTX-Services nicht nur erweitert, sondern auch die Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Anlagen unter Beweis gestellt werden. Darauf ist VTX stolz. Die Strategie: Das Unternehmen investiert in seine Rechenzentren, um die stets wachsenden Anforderungen der Kunden zu erfüllen und ihnen störungsfreie Internetverbindungen, ausgezeichnete Telefoniedienste sowie sicheres und langfristiges Housing ihrer Geräte zu gewährleisten.

Rang 3 für VTX in der Kategorie «Datacenter»
Die Anstrengungen wurden belohnt: Beim diesjährigen Bilanz-Telekom-Rating haben die Schweizer Unternehmen VTX in der Kategorie «Datacenter» auf den 3. Platz gewählt. Das freut das Unternehmen ganz besonders, denn im Vergleich zum Vorjahr wurden 6 Plätze gutgemacht. Und sie liegen weiterhin vor den grossen Schweizer Telekomanbietern. Im Anschluss an diesen Erfolg hat das Unternehmen sein Angebot mit VTX Business Cloud erweitert. Bei diesem IaaS-Modell liefert VTX die IT-Ressourcen, aber der Nutzer kontrolliert die Betriebssysteme, Applikationen und das Netzwerk. Dieses virtuelle Rechenzentrum in der dedizierten VTX-Cloud ermöglicht den Partnern und IT-Kunden immer mehr Flexibilität.

Wer ist VTX?
Seit über 30 Jahren bietet VTX ein umfassendes Angebot von IP-orientierten Lösungen: Internet, Mehrstandort-Vernetzung, IP-Telefonie, Cloud, Housing und Security. VTX unterhält seine eigenen Rechenzentren in der ganzen Schweiz. Ein umfangreiches Netz aus Zweigniederlassungen und Partnern steht für seine Unternehmenswerte und den Einsatz für seine Kunden. ■

VTX Services SA, CH-1009 Pully
✆ +41 0800 200 200, +41 (0)21 721 11 12
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ERP-Einführung – es geht auch einfach

ERP-Einführung – es geht auch einfach

Die Einführung einer ERP-Software muss weder zeitaufwändig noch mit hohen Kosten verbunden sein. Das Smart Start-Angebot des ERP-Spezialisten Kumavision verbindet eine bewährte Projektmethodik mit flexibel kombinierbaren Dienstleistungspaketen und einem transparenten Preismodell.

Wir bieten KMU mit Smart Start die Möglichkeit, unsere moderne ERP-Software auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central (vormals Navision) schnell und sicher einzuführen. Die Grundlage für Projektmethodik und Dienstleistungsangebot bildet dabei unsere Erfahrung aus über 1700 ERP-Projekten in den vergangenen 25 Jahren», erklärt Holger Schüler, Kumavision-Bereichsleiter Cloud + Services. Smart Start bietet ein Set von Consulting- und Service-Paketen, die alle Phasen einer ERP-Einführung von der Analyse der Anforderungen über Setup und Implementierung bis hin zu Schulungen, Datenmigration und individuellen Anpassungen wie Belegdesign oder die Einrichtung von Office 365 abdecken. Smart Start eignet sich perfekt, um eine standardnahe Software einzuführen. Die Pakete lassen sich flexibel miteinander kombinieren und so optimal passend auf die individuellen Anforderungen abstimmen. Leistungsumfang und Kosten sind klar definiert, Unternehmen erhalten damit echte Planungssicherheit bei der ERP-Einführung. Ein weiterer Vorteil: Die ERP-Lösungen sind bereits für diverse Branchen vorkonfiguriert und bringen spezifische Best-Practice-Prozesse für die jeweiligen Zielgruppen mit: «Bei der Einrichtung der Lösung mussten wir uns um nichts kümmern. Nach einer kurzen Abstimmung haben die Experten bei Kumavision alles Weitere übernommen. Das hat unsere Mitarbeiter enorm entlastet. Bereits kurze Zeit nach Projektstart konnten wir produktiv mit dem System arbeiten», sagt Lorenz Kauf, Manager Finance and Accounting des Medizintechnik-Start-ups Kardion.

Online zum Projekterfolg
Mit Smart Start lassen sich ERP-Projekte auch ohne Vor-Ort-Termine durchführen. Online-Projekte sparen nicht nur Reisekosten und Reisezeit, sondern empfehlen sich auch dann, wenn Mitarbeiter an verschiedenen Standorten arbeiten oder enge Terminfenster die Planung von Vor-Ort-Meetings erschweren. Da sich Präsenz-Termine nicht 1:1 auf die digitale Welt übertragen lassen, hat Kumavision einen Werkzeugkasten mit Methoden zusammengestellt und setzt auf Collaboration-Tools wie Microsoft Teams: «Ein ERP online eingeführt? Am Anfang waren wir skeptisch, haben aber schnell gemerkt: Das klappt perfekt. Ob Online-Schulungen, Remote-Support, Video-Tutorials oder der Austausch am Telefon: Kumavision war bei Fragen sofort für uns da», fasst Kivanc Kilic, Geschäftsführer KLC Trade, seine Erfahrungen zusammen.

Cloud spart Zeit und Kosten
In der Vergangenheit mussten Unternehmen bei der Einführung einer ERP-Software eine eigene IT-Infrastruktur aufbauen und entsprechend hohe Investitionen in Hard- und Software tätigen. Kumavision setzt bei Smart Start konsequent auf die Cloud und das Motto «mieten statt kaufen». Unternehmen, die ihre ERP-Software aus der Cloud beziehen, profitieren von einer schnellen Bereitstellung und können sich voll auf ihr Kerngeschäft fokussieren. «Mit unserer Cloud-Lösung arbeiten wir automatisch immer auf dem aktuellsten Softwarestand, skalieren die Lösung nach unseren Anforderungen und müssen uns weder um Betrieb noch um System- und Softwarepflege kümmern », bringt Leo Monschein, Inhaber Pumpwerk 51, die Vorteile der Cloud auf den Punkt.

Persönliche Betreuung
So flexibel sich die die Smart Start-Bausteine kombinieren lassen, ein Punkt bleibt immer gleich: Die persönliche Betreuung von der Analyse über die Schulung bis zum Go-live durch einen persönlichen Berater. «Die ganze Einführung bei laufendem Tagesgeschäft war durchaus eine Herausforderung. Die Unterstützung seitens Kumavision war exzellent und auch die Service-Hotline ist wirklich lobenswert», berichtet Rainer Baltersee, Geschäftsführer GIS Consult. ■

Kumavision AG, CH-8600 Dübendorf
✆ +41 (0)44 578 50 30, +41 (0)44 578 50 40
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kumavision.ch

ICT: der unverzichtbare Kostenfaktor in KMU zur operativen Umsetzung

Ohne technische Hilfsmittel der Telekommunikation und Informatik ist die Umsetzung von Strategien in einem Unternehmen heute kaum noch denkbar. Marktuntersuchungen in der Vergangenheit zeigten, dass rund zwei Drittel der KMU diese Techniken als Kostenfaktor betrachten – nur gerade etwa ein Drittel erkannte das strategische Differenzierungspotenzial. Deshalb verfügt eine grosse Mehrheit der KMU über keine ausformulierte ICT-Strategie. Durch Covid-19 wurde die Wichtigkeit der Technik als flexibles Arbeiten erkannt.

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So behalten Unternehmen die Kontrolle über ihre E-Mails

Mithilfe der Retarus Predelivery Logic lassen sich E-Mails zum Beispiel anhand ihres Inhalts, ihrer Herkunft oder ihrer Sprache weiterverarbeiten.

Den Kommunikationskanal E-Mail mit all seinen Unwägbarkeiten unter Kontrolle zu behalten, stellt höchste Anforderungen an IT-Verantwortliche. Unternehmen benötigen daher dringend mehr Kontrolle über den eingehenden E-Mail-Verkehr. Innovative Lösungen wie die Retarus Predelivery Logic ermöglichen regelbasierte E-Mail-Workflows und -Policies aus der Cloud.

In Sachen E-Mail-Kommunikation ist zur Bewältigung der immer höher werdenden Komplexität ein intelligenter und flexibler Ansatz gefragt. Nicht nur, was das Routing innerhalb von Firmennetzen angeht. Auch Themen wie Prozessautomatisierung lassen sich immer weniger mit den Mitteln standardisierter Lösungen abdecken. Mittlerweile legen deshalb viele Unternehmen darauf Wert, mehr Kontrolle über eingehende E-Mails zu erhalten, und zwar so früh wie möglich. Idealerweise lassen sich diese Regeln bereits anwenden, bevor die Nachrichten an die eigene Infrastruktur zugestellt werden. Denn für die Umsetzung vieler Regelwerke und Massnahmen ist es meist zu spät, wenn betreffende E-Mails bereits unverarbeitet an die Server eines Unternehmens, Applikationen oder Postfächer zugestellt wurden.

Konfiguration flexibler Regeln durch IT-Verantwortliche
Hier kommt die neue Predelivery Logic des Cloud-Dienstleisters Retarus ins Spiel: Der Service analysiert anhand individueller Regelwerke E-Mails, leitet diese gegebenenfalls um und optimiert sie, bevor sie an die Unternehmensinfrastruktur weitergeleitet werden. Damit ermöglicht der Service IT-Verantwortlichen, den gesamten eingehenden E-Mail- Verkehr auf der Grundlage selbst definierter Regeln, jeweils bestehend aus Bedingungen und Aktionen, zu kontrollieren, zu organisieren, umzuleiten oder anzupassen. Flexible Kombinationsmöglichkeiten solcher Regeln ermöglichen nahezu unbegrenzte Einsatzszenarien. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen seine E-Mail-Infrastruktur onpremises oder als Cloud Service betreibt.

Workflow Automation: Mehr als nur Policy Engine
Retarus geht mit der Predelivery Logic im Funktionsumfang deutlich über das hinaus, was im Schweizer Markt gemeinhin als Policy Engine bezeichnet wird. Zwar bietet die Lösung ebenfalls ein User-abhängiges Routing von E-Mails an bestimmte Server beziehungsweise Standorte des Firmennetzes oder an Tochterfirmen. Die Retarus Predelivery Logic liefert darüber hinaus einen entscheidenden Beitrag zur Automatisierung und Beschleunigung von Geschäftsprozessen. So ist es beispielsweise möglich, E-Mails anhand ihres In-halts oder ihrer Sprache weiterzuverarbeiten. Dadurch können an den Support oder das Contact Center eingehende Nachrichten automatisch vorsortiert und an die richtige Abteilung in der entsprechenden Landesgesellschaft geroutet werden. Ebenso ist es möglich, E-Mails abhängig von aufgestellten Regeln vollautomatisch zu bearbeiten, etwa die E-Mail-Adresse umzuschreiben oder Schlagwörter in die Betreffzeile einzufügen.

Optimierte Infrastruktur, mehr Sicherheit
Ausserdem lassen sich mit der Lösung Regeln definieren, die über standardisierte Sicherheitsfunktionen hinausgehen. Beispielsweise können E-Mails, die von Absendern aus Ländern oder Regionen kommen, mit denen eigentlich keine Geschäftsbeziehungen bestehen, automatisiert an eine bestimmte Person zur Prüfung oder direkt in die Quarantäne weitergeleitet werden. Die Predelivery Logic ist ab sofort im Rahmen der Retarus Secure Email Platform verfügbar. Diese bietet neben einem umfassenden Schutz vor Cyberangriffen, auch gegen Advanced Threats, auch eine frühzeitige Erkennung zunächst unbekannter Bedrohungen mit automatisierten Reaktionsprozessen (patentierte Patient Zero Detection) sowie ein umfassendes Monitoring und lokalen Support. Die Cloud-Plattform erfüllt alle EU-Datenschutz- und Compliance-Vorgaben. Speziell für seine Schweizer Kunden betreibt Retarus eigene Rechenzentren in der Schweiz. ■

Retarus (Schweiz) AG, CH-8152 Glattbrugg
✆ +41 (0)44 200 11 01, +41 (0)44 798 26 41
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.retarus.ch

Leistungsstarke Versorgung mit Breitbandinternet

Die 200 Kommunikationsnetze von Suissedigital versorgen auch viele Geschäftskunden mit leistungsfähigem Breitbandinternet.

Die Schweiz hat eine phänomenal hohe Abdeckung mit leistungsfähigem Internet: Rund 80 Prozent der Haushalte haben schon heute die Bandbreite für die Anforderungen der Zukunft, ein internationaler Spitzenwert. Möglich machen dies die Mitglieder von «SUISSEDIGITAL».

«Energie Wasser Bern hält die Stadt rund um die Uhr am Laufen»

Energie Wasser Bern und GIA Informatik setzten ein Ausrufezeichen und verwirklichten die technische Konversion vom ERP-System R/3 auf SAP S/4HANA.

Der städtische Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) und das IT-Unternehmen GIA Informatik haben zusammen den Umstieg auf das ERP-System SAP S/4HANA geschafft. Im Interview gibt Stefan Aeschlimann, Leiter IT-Integration von Energie Wasser Bern, Antworten auf spannende strategische Fragen.

20 05 20 EWB Stefan Aeschlimann Leiter IT IntegrationWelches ist der konkrete Nutzen des SAP-S/4HANA-Projekts?
Stefan Aeschlimann: Energie Wasser Bern hat sich damit eine optimale Basis geschaffen, um neue Lösungen von SAP nutzen zu können. Darüber hinaus hat SAP die Wartung bis 2040 garantiert. Dies verschafft uns langfristige Planungs- und Investitionssicherheit.

Welche strategischen Ziele wollen Sie damit erreichen?
Energie Wasser Bern hält die Stadt rund um die Uhr am Laufen. SAP S/4HANA unterstützt uns dabei optimal. Als Gesamtenergiespezialist versorgen wir Bern mit Energie sowie innovativen, nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen. Damit ermöglichen wir modernes Leben und Arbeiten in und um Bern.

Weshalb spielt die IT eine wichtige Rolle bei ewb?
Mit der laufenden Digitalisierung der Prozesse sowie einer zunehmend komplexeren IT-Landschaft braucht es eine kompetente IT, um eine stabile Versorgung der Stadt Bern sicherzustellen.

Welchen Stellenwert misst ewb der digitalen Transformation bei?
Um die digitale Transformation kommt mittlerweile kein Unternehmen mehr herum. Energie Wasser Bern agiert in verschiedenen Märkten. Um besser auf Veränderungen im Umfeld reagieren zu können, sind intelligente Technologien unabdingbar. Entsprechend ist die digitale Transformation Teil unserer Unternehmensstrategie.

Wo sehen Sie aus Sicht der IT kurz- bis mittelfristig die grössten Herausforderungen für den städtischen Energieversorger ewb?
Die Digitalisierung und die mobile Nutzung von Applikationen sowie die Unterstützung bei der Erschliessung von neuen Geschäftsfeldern gehören zu den grössten Herausforderungen.

Welchen Einfluss haben neue Technologien wie etwa künstliche Intelligenz, Machine Learning und Internet of Things?
Mit der Digitalisierung werden auch diese Technologien zunehmend in den Fokus treten. Dazu muss die IT von Energie Wasser Bern weiter Know-how aufbauen und in die Projekte einbringen.■

GIA Informatik AG, CH-4665 Oftringen
✆ +41 (0)62 789 71 71
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