KI und Robotics als Chance für die Schweizer Unternehmen

Vanessa Foser, CEO von C-Level Vanessa Foser, CEO von C-Level Bild: C-Level

    Der Einsatz von Robotics und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet branchenübergreifend in den kommenden Jahren ein enormes Chancenpotential. Davon sind die allermeisten Schweizer Top-Manager überzeugt.

    Die Erwartungen an Robotics und Künstliche Intelligenz sind laut den Ergebnissen der C-Level Studie unter Schweizer Top-Kadern sehr hoch. So misst die grosse Mehrzahl der Befragten dem Thema sehr hohe strategische Bedeutung bei. Sowohl zur Verbesserung interner Prozesse als auch nach aussen zum Endkunden hin in Form neuer Angebots- und Geschäftsmodelle. Drei Viertel der befragten Executives sehen Potentiale für Ertragssteigerungen von bis zu 15 Prozent und mehr in den nächsten Jahren. Was die Kosten betrifft, so könnten diese in naher Zukunft um 15 bis 30 Prozent reduziert werden, sagen 60 Prozent der Führungskräfte.

    Fehlende Kompetenzen und Integrierbarkeit alter IT-Systeme als Hindernisse
    Auf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung dieses neuen Mega-Trends gilt es dabei vor allem zwei Hürden zu überwinden: Erstens fehlende Fähigkeiten, Ressourcen und Kompetenzen zu gewinnen. Und zweitens die Integrierbarkeit in über die Jahre gewachsene komplexe IT-Architekturen. Auch wenn wahre KI noch ein Stück weit entfernt ist, so verwundert es doch, dass sich trotz der hohen Bedeutung von Robotics und KI fast 90 Prozent der Schweizer Unternehmen erst seit kurzem oder noch gar nicht mit dem Thema befassen.

    Dabei gibt es schon heute Robotics-Anwendungen, die einen hohen Reifegrad erreicht haben und somit umgehend zum Einsatz kommen können. Etwa in Form von Software-Robotern, die auch in administrativen Bereichen und Dienstleistungsindustrien bisher von Menschenhand durchgeführte, einfache, repetitive Aufgaben und Prozesse übernehmen. Diese Form der «Robotics Process Automation» (RPA) erlaubt automatisierte Prozesse mit geringeren Fehlerquoten und ermöglicht Mitarbeitern, sich auf andere, wertstiftendere Tätigkeiten zu konzentrieren.

    Kein signifikanter Wegfall von Arbeitsplätzen erwartet
    Besonders erfreulich dabei ist, dass es nach mehrheitlicher Einschätzung nicht zu einer deutlichen Netto-Reduktion von Arbeitsplätzen durch den vermeintlichen Job-Killer KI kommen wird. Die C-Level Studie zeigt, dass es durch den verbreiteten Einsatz von Robotics & KI zwar zu fundamentalen Verschiebungen im Aufgaben-Mix vieler Mitarbeitenden kommen wird. Das Alles aber insgesamt ohne einen signifikanten Netto-Wegfall von Arbeitsplätzen.

    «Das wirtschaftliche Potenzial von Robotics und KI für Schweizer Unternehmen ist gewaltig. Deshalb müssen diese Themen künftig einen noch höheren Stellenwert innerhalb der Unternehmen erhalten. Insbesondere müssen wir noch viel stärker in das diesbezügliche Wissen und die Fähigkeiten unserer Top-Manager, mittleren Kader und Mitarbeitenden investieren, um sie alle und damit die Schweizer Unternehmen fit zu machen für die durch KI geprägte Zukunft», so Vanessa Foser, CEO von C-Level.

    Über 100 Schweizer Top Executives haben an der exklusiven Studie zu «Robotics & KI» teilgenommen. Initiiert und durchgeführt wurde die Studie von C-Level.

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