Cloud treibt Transformation der IT voran

26. Oktober 2017
„Steigende Kundennachfrage und disruptive Entwicklungen in der Industrie führen dazu, dass IT-Verantwortliche in Deutschland ihre bisherigen Strategien überdenken und nach dem besten Weg suchen, Agilität und Entwicklungsgeschwindigkeit zu verbessern ohne dabei die Kosten zu erhöhen“, sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei Suse. „Steigende Kundennachfrage und disruptive Entwicklungen in der Industrie führen dazu, dass IT-Verantwortliche in Deutschland ihre bisherigen Strategien überdenken und nach dem besten Weg suchen, Agilität und Entwicklungsgeschwindigkeit zu verbessern ohne dabei die Kosten zu erhöhen“, sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei Suse. Bild: Suse

    Die Akzeptanz für Cloud-Dienste steigt: Sie treiben die Transformation der IT in modernen Unternehmen voran, die verstärkt auf Software Defined Infrastructure (SDI), Container und DevOps setzen, um die heutigen Marktanforderungen zu bewältigen. Dies sind die zentralen Ergebnisse der weltweit durchgeführten Studie „Cloud-Einsatz 2017“.

    Befragt wurden im Auftrag des Open-Source-Infrastruktur-Lösungsanbieters Suse über 1.400 IT-Experten aus 20 Ländern, darunter 101 aus Deutschland. Die Studie liefert Einblicke, was das rasante Wachstum und die Dynamik neuer Technologien und Strategien hierzulande antreibt und warum dies für IT-Verantwortliche von so hohem Interesse ist. Sie versprechen sich Unterstützung für ihre Transformationsprozesse, wollen ihre Agilität verbessen, Risiken reduzieren und Betriebskosten senken.

    Zentrale Erkenntnisse sind:

    Der Cloud-Einsatz in deutschen Unternehmen steigt weiter an mit einem Trend zu Hybrid-Systemen: Die Cloud-Technologie ist so weit ausgereift, dass viele Unternehmen mittlerweile eine Cloud-First- oder sogar eine Cloud-Only-Strategie verfolgen. Die Umfrageteilnehmer erwarten, dass sich das Wachstum für alle Arten von Clouds auch in Deutschland fortsetzen wird. Bei Hybrid-Systemen erwarten dies 62 Prozent, bei Private Clouds 52 Prozent und bei der Public Cloud 47 Prozent der Befragten. Mehr als 57 Prozent nennen Kostenreduzierung als einen Grund für den Cloud-Einsatz. 54 Prozent sehen dadurch eine Produktivitätssteigerung von Entwicklern und Programmierern. 53 Prozent versprechen sich die Konsolidierung des Rechenzentrums. Private und hybride Modelle werden für geschäftskritische Prozesse bevorzugt. 82 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihren Fokus von der Entwicklung in der Public Cloud zur Produktion in der eigenen Private Cloud erweitern werden.

    SDI gehört die Zukunft: 96 Prozent der Befragten glauben, dass SDI die Zukunft des Rechenzentrums ist. Sie erkennen in SDI diverse technische Vorteile für ihre Geschäftsprozesse. 71 Prozent nennen die schnellere Bereitstellung von IT-Ressourcen, 54 Prozent ein einfacheres Rechenzentrumsmanagement und 51 Prozent die Einführung moderner IT-Methoden wie DevOps und Hybride Cloud-Systeme.

    DevOps entwickeln sich vom Hype zur Normalität: Unternehmen räumen DevOps-Methoden eine höhere Priorität ein, wobei 84 Prozent der IT-Experten DevOps sogar als Teil ihrer künftigen IT-Strategie beschreiben. Auch wenn die Einführung von DevOps komplex ist, bietet SDI mit einer flexiblen und modular nutzbaren Cloud-Infrastruktur die ideale Basis für die Realisierung echter DevOps-Methoden.

    Die Akzeptanz von Containern steigt: 32 Prozent der Unternehmen nutzen derzeit Container, weitere 33 Prozent planen die Nutzung in den nächsten zwölf Monaten. Container werden von vielen als Grundlage für DevOps gesehen, da sie es der IT ermöglichen, Ressourcen besser zu nutzen (in Deutschland 49 Prozent), die Entwicklung von Anwendungen zu beschleunigen (46 Prozent) und die Zuverlässigkeit sowie die Cloud-Portabilität (40 Prozent) zu verbessern.

    Qualifikationen und Erfahrung sind weiterhin von grosser Bedeutung: 75 Prozent der deutschen Unternehmen machen sich Sorgen wegen fehlender Fachkräfte auf dem Markt, um ihre Cloud-Projekte umzusetzen. Ebenso viele sorgen sich wegen fehlender Kompetenzen in ihren eigenen IT-Abteilungen. Die IT-Leiter halten es für wichtig, die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter zu verbessern bei den Themen Private Cloud (96 Prozent), Hybrid Cloud (93 Prozent), Analytik (91 Prozent) sowie den immer wichtiger werdenden Themen IoT (82 Prozent), DevOps (90 Prozent), Container (83 Prozent) und OpenStack (77 Prozent). 43 Prozent der deutschen Befragten meint, die Verantwortung für die Entwicklung neuer IT-Kompetenzen liege bei den Mitarbeitern und nicht bei den Unternehmen. In vielen Unternehmen, die sich auf private und hybride Cloud-Lösungen verlagern, wird OpenStack immer beliebter. Von allen Befragten setzen bereits 23 Prozent OpenStack ein. 2015 waren es lediglich 15 Prozent weltweit. In Deutschland sind es bisher nur 14 Prozent. 82 Prozent aller Teilnehmenden nutzen oder planen den Einsatz von OpenStack. 37 Prozent der Deutschen testen zurzeit den Einsatz. Die Unternehmen tendieren zu Open-Source-Private-Cloud-Technologien wegen ihrer Flexibilität, Integrationsmöglichkeiten und der Chance, die Gesamtkosten zu reduzieren.

    „Heute ist jedes Unternehmen ein digitales Unternehmen. Eine flexible, agile, softwaredefinierte Infrastruktur macht aber den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg“, meint Thomas Di Giacomo, CTO bei Suse. „Nach unserer Erfahrung mit erfolgreichen Implementierungen in tausenden Betrieben ist die Innovations- und Anpassungsfähigkeit von Open-Source-Software ideal für Kunden, die die heutigen IT-Anforderungen erfüllen und gleichzeitig auf ein erfolgreiches Morgen vorbereitet sein wollen."

     

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