Keine einheitliche Verteilung von IoT innerhalb EMEA

09. Mai 2017
Keine einheitliche Verteilung von IoT innerhalb EMEA © Fractal Verlag/123rf

    Aruba, ein Hewlett Packard Enterprise Unternehmen, zeigt in seiner aktuellen Studie „The State of IoT in EMEA”, dass bereits 50 Prozent der Unternehmen in Europa und im Mittleren Osten das Internet der Dinge (IoT) einsetzen, bis 2019 soll diese Zahl auf 82 Prozent steigen.

    Die Umfrage unter 1.400 Führungskräften und IT-Fachkräften aus 11 Ländern in Europa und dem Mittleren Osten ergab, dass Uneinigkeit bezüglich der Definition und dem Anwendungsbereich von IoT besteht. Dies führt unter anderem dazu, dass Unternehmen in den Regionen IoT auf einem sehr unterschiedlichen Niveau einsetzen und teils signifikante Unterschiede im Verständnis von IoT und dem Sicherheitslevel, das IoT bieten kann, wahrgenommen werden.

    Die folgenden Trends verdeutlichen die Uneinigkeit zwischen Führungskräften und IT-Fachkräften in Bezug auf IoT:

    • Abweichende Definitionen: IT- und Geschäftsabteilungen sind sich noch nicht einig, was IoT eigentlich bedeutet. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der IT-Fachkräfte definieren IoT als „ergänzende Internetverbindung zu Alltagsobjekten“, während hingegen fast die Hälfte (48 Prozent) der Unternehmensleitungen IoT als die Vernetzung und Automatisierung von Gebäudeeinrichtungen versteht.
    • Gegensätzliche Prioritäten: Dementsprechend variieren auch die Anwendungsszenarien innerhalb der Abteilungen. Laut IT-Fachkräften ist und bleibt das Haupteinsatzgebiet von IoT die Überwachung und Instandhaltung von kritischen Anlagen. Für die Unternehmensleitung liegt der bevorzugte Einsatz in der Bereitstellung von standortbezogenen Services.
    • Tatsächlicher Einsatz: Es herrscht sogar Unstimmigkeit darüber, ob IoT im Einsatz ist. Fast sechs von zehn Führungskräften (58 Prozent) glauben, dass sie IoT in ihr Unternehmen integriert haben. Unter den IT-Entscheidern sind weniger als die Hälfte (46 Prozent) der gleichen Überzeugung.
    • Zukunftsplanung: Die IT-Abteilungen in Europa zeigen mehr Zurückhaltung gegenüber IoT. 13 Prozent der IT-Führungskräfte haben bislang keine Pläne, IoT einzusetzen. Im Gegensatz dazu sagen 98 Prozent der Unternehmensleitungen, dass sie IoT-Technologie bereits verwenden oder eine Einführung planen.

    Dennoch zeigen sich Führungskräfte und IT-Fachkräfte in EMEA bei IoT-Services optimistisch in Bezug auf die Produktivität der Mitarbeiter, die betrieblichen Risiken und die erhöhte Leistungsfähigkeit sowie Ausgaben in Relation zu den Geschäftsergebnissen. "Es ist nachvollziehbar, dass es unterschiedliche Auffassungen von IoT in den verschiedenen Unternehmensabteilungen gibt. Aber mit dem beispiellosen Fortschritt  der Integration von IoT und dem Nutzen für Unternehmen ist es wichtig, einen Dialog zu eröffnen, um die Zusammenführung von IoT und Unternehmen zu ermöglichen. Unterschiedliche Prioritäten können sich disruptiv auswirken“, sagt Mortem Illum, Vice President von Aruba.

    "Die Möglichkeiten von IoT in EMEA sind vielseitig”, so Illum. "Schon jetzt berichten Führungskräfte von erheblichen Vorteilen für die Unternehmen, wie eine verbesserte Kundenerfahrung und beschleunigte Innovation. Diejenigen Unternehmen, die in der Lage sind, IoT in ihre internen Strukturen einzubinden, werden einen enormen Wettbewerbsvorteil erlangen."

     

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