Anteil digitaler Spenden wächst um 14 Prozent

28. November 2016
Marco  Zaugg, CEO von Raisenow Marco Zaugg, CEO von Raisenow Foto: Raisenow

    Die Schweizer haben im vergangenen Jahr über digitale Kanäle wie SMS und Webseite deutlich mehr an gemeinnützige Organisationen gespendet als im Jahr zuvor. Zugleich bewegt sich der Anteil digitaler Spenden weiterhin auf niedrigem Niveau. 2015 war Mittwoch der beliebteste Spendentag und des Schweizers liebstes Zahlungsmittel war die Kreditkarte.

    Rechtzeitig zum internationalen Spendentag GivingTuesday, der am morgigen Dienstag, 29. November erstmals auch in der Schweiz stattfindet, ist jetzt die zweite Digital-Fundraising-Studie Schweiz erschienen. Diese untersucht das digitale Spendenverhalten der Schweizerinnen und Schweizer. Gemessen am gesamten Spendenvolumen ist der Anteil digitaler Spenden von 2.24% im Jahr 2014 auf 2.55% im Jahr 2015 gestiegen. Das ist ein Wachstum von 13.9 Prozent.

    Dazu Marco Zaugg, CEO von Raisenow: «Der positive Trend aus dem Vorjahr hat sich bestätigt. Wir können erneut ein zweistelliges Wachstum beim Anteil digitaler Spenden feststellen, auch wenn dieses nicht vollends unseren Erwartungen entspricht.» Die Betrachtung von über doppelt so vielen Organisationen wie im vergangenen Jahr (20 im Jahr 2015, davon 13 zertifiziert durch die Stiftung Zewo, gegenüber 9 Organisationen im Jahr 2014) hat den weiterhin geringen Anteil bestätigt. Zur Berechnung des digitalen Anteils wurde das digitale Spendenvolumen (knapp CHF 6.7 Millionen) von 20 Schweizer Hilfswerken deren privatem Gesamtspendenvolumen (über CHF 262 Millionen) gegenübergestellt.

    In der zweiten Digital-Fundraising-Studie Schweiz werden Trends bestätigt, die sich bereits in der ersten Ausgabe der Studie angedeutet hatten: Die Kreditkarte ist weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel der Schweizer für Online-Spenden und gespendet wird den ganzen Tag über, also während der Arbeit und der Freizeit. Die Wochentage mit den höchsten Durchschnittsspenden waren im vergangenen Jahr Mittwoch (CHF 130) und Sonntag (CHF 127).

    Marco Zaugg: «Die grösste Überraschung der Digital-Fundraising-Studie 2016 war die Bestätigung unserer Hypothese, dass Online-Dauerspenden mit monatlichem Einzug eine deutlich höhere Jahresspendensumme erzielen als jährlich wiederkehrende Spenden.» Kurzum: Wer seiner favorisierten Organisation am effektivsten helfen möchte, sollte einen monatlichen Betrag spenden.

    Über 15 Kennzahlen zeigen in der Digital-Fundraising-Studie Schweiz 2016 auf, wie die Schweizerinnen und Schweizer digital spenden. Die Aussagen basieren auf der Analyse von Transaktionen, die von über 100 Organisationen über die Raisenow-Spendenlösungen abgewickelt wurden. Knapp 120’000 Spenden mit einem Volumen von über 12.5 Millionen Franken aus dem Jahre 2015 wurden ausgewertet.

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