E-Voting: St.Galler Pilot-Durchgang erfolgreich unterstützt

E-Voting: St.Galler Pilot-Durchgang erfolgreich unterstützt

    Die St.Galler Stimmberechtigten im Ausland und in vier Pilotgemeinden konnten den Urnengang vom 24. September elektronisch absolvieren. Die Verwaltungsrechenzentrum AG St.Gallen (VRSG) unterstützte die Staatskanzlei des Kantons St.Gallen erfolgreich bei der Umsetzung.

    Der Urnengang war der erste einer knapp zweijährigen E-Voting-Pilotphase im Kanton St.Gallen auf der Basis des Genfer Systems «CHvote». Die Stimmberechtigten erhielten einen Stimmausweis mit personalisierten E-Voting-Codes. So hatten sie die Kontrolle darüber, dass ihre Stimme korrekt eingegangen war.

    Neuste Technologien
    Damit die Umsetzung reibungslos klappte, haben die Staatskanzlei des Kantons St.Gallen, die VRSG und Fachleute des Kantons Genf seit einem halben Jahr in enger Zusammenarbeit intensiv an der Vorbereitung gearbeitet. «Im Vordergrund steht die Datensicherheit», erklärt Peter Baumberger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der VRSG. «Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag auf der Integration der verschiedenen Systeme.» Dabei wurden modernste Technologien eingesetzt.

    Systeme reibungslos integriert
    Dank akribischer Planung verlief der mehrstufige Prozess reibungslos. Vor dem Abstimmungssonntag waren der Export der zugrundeliegenden Stimmregisterdaten sowie der Druck der Stimmausweise und die Verpackung der Stimmunterlagen im Produktionszentrum der VRSG sicherzustellen. Für die Codierung wurden die Daten verschlüsselt zwischen den VRSG-eigenen Systemen und dem E-Voting-System «CHvote» ausgetauscht. Die elektronische Urne war vom 28. August bis am 23. September um 12 Uhr geöffnet. Am Abstimmungssonntag folgten dann der Import und die Verarbeitung der eingegangenen Stimmdaten von «CHvote» im Gesamtsystem VRSG | Wabsti Wahlen und Abstimmungen.

    «Sehr innovative Lösungen»
    Für die Integration von «CHvote» und den Datenaustausch existierten keine Standardlösungen. «Die VRSG hat uns innerhalb kurzer Zeit sehr innovative Lösungen geboten», freut sich der St.Galler Vizestaatssekretär Benedikt van Spyk nicht nur über die gute Nutzung und erfolgreiche Umsetzung des Pilots, sondern auch über die gute Zusammenarbeit unter den Beteiligten. Insgesamt liefen am 24. September über VRSG | Wabsti Wahlen und Abstimmungen die Auswertung der drei nationalen Abstimmungen in den Kantonen St.Gallen, Schwyz, Thurgau und Zürich, von sechs kantonalen Schwyzer und Zürcher Vorlagen sowie von rund 80 Sach- und Wahlgeschäften in Gemeinden und Wahlkreisen aller vier Kantone.

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