Swisscom baut 5G-Netz auf

28. Juni 2017
Swisscom baut 5G-Netz auf © Fractal Verlag/123rf

    Swisscom treibt die Entwicklung von 5G intensiv voran und unterstützt damit die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft in der Digitalisierung. Mit Narrow Band-IoT und LTE Cat-M1 lanciert Swisscom im nächsten Jahr zwei neue Anschlusstechnologien für das Internet der Dinge. Sie ergänzen das LPN.

    2018 plant Swisscom als erste Anbieterin in der Schweiz Feldversuche mit Network Slicing. Damit können in Zukunft einzelnen 5G und 4G Anwendungen garantierte Netzressourcen zugeordnet werden. Swisscom testet zudem erstmalig in einer Testumgebung in Zürich 5G Geschwindigkeiten. Die Technologie von Ericsson erlaubt Übertragungskapazitäten von über 20 Gbit/s in einer Funkzelle. Mit diesen Innovationen unterstreicht Swisscom ihren Anspruch auf Technologieführerschaft in der Schweiz. Einen Vorgeschmack auf 5G erhalten Kunden im Swisscom Shop an der Füsslistrasse in Zürich. Seit Anfang Mai surfen sie dort mit den neuesten Smartphones mit mehr als 800 Mbit/s. Diese hohen Geschwindigkeiten erreicht Swisscom unter anderem dank der Möglichkeit, vier verschiedenen LTE-Frequenzen zu kombinieren. Noch in diesem Jahr werden Standorte in den Städten Zürich, Bern, Genf, Basel, Lausanne, Lugano, St. Gallen, Luzern, Sitten, Chur und Freiburg sowie 15 weitere Shops mit diesen hohen Speedraten aufgerüstet.

    Swisscom baut 4G massiv aus, 2G wird Ende 2020 abgelöst
    Bereits heute bietet Swisscom 40% der Schweizer Bevölkerung 4G+ mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s (Maximalwert unter optimalen Bedingungen) an. Per Ende 2017 werden es 67% sein. Swisscom deckt zudem 15% der Bevölkerung mit Geschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s (Maximalwert unter optimalen Bedingungen) ab. Um genügend freie Frequenzen für den weiteren Ausbau des 4G/LTE Netzes und die Einführung von 5G zu haben, wird Swisscom – wie bereits 2015 angekündigt - die heute 24-jährige Technologie 2G per Ende 2020 abschalten. Nur noch ein marginaler Teil der gesamten Kundenkommunikation erfolgt noch über dieses nicht mehr zeitgemässe Netz, das überproportional Kapazitäten belegt. Zudem profitieren Kunden von HD Qualität oder schnellerem Rufaufbau im 3G und 4G-Netz. Mit dem erweiterten Technologiemix gibt es auch für IoT- und M2M-Anwendungen genügend Alternativen zu 2G.

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