Tour de France: Big-Data-Lösung fährt mit

10. August 2016
Tour de France: Big-Data-Lösung fährt mit Grafik: Dimension Data

    Dimension Data hat während der Tour de France 127,8 Millionen Datensätze verarbeitet – eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. 

    Der globale Service- und Lösungsanbieter für Informationstechnologie, Dimension Data, hat während der 21 Etappen der diesjährigen Tour de France über 127,8 Millionen Datensätze der teilnehmenden Rennfahrer ausgewertet. Wie bereits im Vorjahr stammten die Daten von telemetrischen Sensoren unter den Fahrradsatteln der einzelnen Fahrer. Während der ersten neun Etappen wurden 59,70 Millionen Datensätze gesammelt und verarbeitet, zum Ende der 16. Etappe waren es bereits 100,7 Millionen. Dimension Data hat nun eine Zusammenfassung der Daten veröffentlicht.

    Hier die Highlights der Tour de France auf einen Blick:

    • Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrer lag während der gesamten 21 Etappen bei 38,34 km/h. Chris Froome, der Sieger der Tour de France, lag hier über dem Durchschnitt: Er punktete mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,6 km/h. Während der ersten neun Etappen der Tour de France betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 39,67 km/h und während der ersten 16 Etappen lag sie bei 39,16 km/h.
    • Dumoulin erzielte mit 44,78 km/h die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit während eines Einzelzeitfahrens bei Etappe 13.
    • Während der 21 Etappen, die 3.529 km lang waren, waren die Fahrer von starkem Wind mit bis zu 80 km/h betroffen.
    • Während der letzten fünf Kilometer des Anstiegs (durchschnittliche Steigung 7,2%) der neunten Etappe führte Hagel zu einer Geschwindigkeitsreduktion von 31%.
    • Als Julian Alaphilippe (EQS) 15 km vor dem Ziel im Einzelzeitfahren stürzte, betrug seine Geschwindigkeit 51,7 km/h und der Seitenwind 42 km/h.
    • Mit 46,65 km/h maximaler Durchschnittsgeschwindigkeit während der 11. Etappe stieg die Durchschnittsgeschwindigkeit im Vergleich zur ersten Etappe (44,35 km/h).

    Eine Neuheit in dieses Jahr war das von Dimension Data und der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) eingeführte Tracking von Wetterverhältnissen. Diese Daten sind direkt in das Rennen eingeflossen. Am Mont Ventoux erreichte der Wind eine Geschwindigkeit von 140km/h, was die Rennorganisatoren dazu veranlasste, die Ziellinie zu versetzen und die Etappendistanz um sechs Kilometer zu verringern. Was Steigung, Höhe und Wetterverhältnisse betrifft, war dieser Anstieg der anspruchsvollste. Thomas DeGendt (LTS) erreichte eine durchschnittliche Steiggeschwindigkeit von 14,8 km/h, während die niedrigste Steiggeschwindigkeit am Mont Ventoux 12,72 km/h betrug.

    Verarbeitet und analysiert wurden diese Daten im Big Data Truck von Dimension Data. Das mobile Data Center, das während der Tour de France von 2. bis 22. Juli auch als modernes Office für das Dimension Data Team vor Ort fungierte, hat insgesamt 4.892,5 km zurückgelegt. Der 39 Tonnen schwere Truck wurde von 22 Mitgliedern des Dimension Data IT-Support-Teams begleitet. Um das Rennen live verfolgen zu können, wurden im Truck zehn Bildschirme installiert, deren Montage und Demontage jeden Tag nach dem Rennen zwei Stunden Zeit benötigte.

     

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