Wisekey eröffnet in Genf ein Blockchain-Center

05. Februar 2019
Wisekey eröffnet in Genf ein Blockchain-Center Bild: Pixabay

    Der Schweizer Cybersicherheitsexperte Wisekey hat heute die Eröffnung seines Genfer Blockchain-Kompetenzzentrums bekanntgegeben. Wie im Januar angekündigt, ist dieses neue Zentrum Teil der Partnerschaft mit dem Blockchain Research Institute (BRI).

    Neben den bereits von Wisekey in Indien, auf Mauritius und in Ruanda eingerichteten Blockchain-Kompetenzzentren sieht die Vereinbarung weitere Zentren vor, unter anderem auch in Buenos Aires, Argentinien. Alle diese Zentren werden über 3 Knotenpunkte miteinander verbunden sein: Genf, Toronto und Peking, ein Dreieck des Vertrauens, das gemäss einem gemeinsamen Vertrauensprotokoll arbeitet, welches die durch PKI verstärkte Blockchain-Technologie von Wisekey verwendet, um Vertrauen und Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig die grundlegenden Blockchain-Werte Transparenz, Überprüfbarkeit und Rückverfolgbarkeit beizubehalten. Die implementierte und integrierte PKI-Lösung ist eine Ergänzung zu jeder Blockchain-Plattform. Sie kann dabei helfen, ein besseres Vertrauensmodell zur Verwendung in einem verteilten System zu entwickeln und ein universelles Vertrauensprotokoll für das Internet 2 zu erstellen.

    Das Geschäftsmodell des Genfer Blockchain-Kompetenzzentrums ist es, Startup-Unternehmen und Forschung im Blockchain-Bereich zu unterstützen, um ihre Technologien international zu fördern, die schnelle Anpassung und Integration von Blockchain-basierten Lösungen zu erleichtern, eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen, privaten und akademischen Sektor zu fördern und zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die neuesten technologischen Standards auf sichere und vertrauenswürdige Weise verfügbar gemacht werden.

    Das Genfer Blockchain-Kompetenzzentren wird sich mit anderen Zentren und Blockchain-Ökosystemen auf der ganzen Welt koordinieren, was es allen Partnern ermöglicht, in vollem Umfang von gemeinsamen Erfahrungen und Ressourcen zu profitieren. Es ist vorgesehen, dass jedes Blockchain-Kompetenzzentrum Know-how auf einem besonderen Bereich entwickelt, das von allen Zentren gemeinsam genutzt werden kann. Beispielsweise wird das Blockchain-Kompetenzzentrum in Buenos Aires die Entwicklung bestimmter Plattformen und Anwendungen zur Bekämpfung von Fälschungen, unerlaubtem Handel und Korruption anführen, während sich das Genfer Blockchain-Kompetenzzentrum auf Fintech und insbesondere auf Anwendungen für das digitale Privatkundengeschäft von Banken und den Rohstoffhandel konzentrieren wird.

     

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