Politik und Fachwelt diskutierten über IT-Sicherheit

Der Bundesrat nahm sich Zeit für ein Gruppenfoto mit den Studierenden des neuen Studiengangs. Der Bundesrat nahm sich Zeit für ein Gruppenfoto mit den Studierenden des neuen Studiengangs. Bild: Ingo Höhn

    Die Hochschule Luzern bietet neu den Bachelor-Studiengang Information & Cyber Security an. Anlässlich der Lancierung des Angebots fanden sich am 18. Oktober Expertinnen und hochrangige Politiker, darunter Bundesrat Guy Parmelin, zu einer Fachtagung in Rotkreuz ein.

    Die Digitalisierung birgt neben einem grossen Potenzial auch Risiken für Privatpersonen, Unternehmen und die öffentliche Infrastruktur. So verursachte der Hacker-Angriff mit dem Virus «NotPetya» letztes Jahr weltweit Schäden von rund 100 Milliarden Dollar. Vermehrt gibt es auch Attacken gegen strategische Ziele wie den Technologie- und Rüstungskonzern Ruag.

    Die steigenden Anforderungen an die Sicherheit nimmt die Hochschule Luzern u.a. mit dem neuen Bachelor in Information & Cyber Security auf. Das Angebot soll helfen, dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken. Der neue Studiengang ist Mitte September gestartet und erfreut sich grosser Nachfrage.

    Anlässlich der Lancierung richtete das Departement Informatik am 18. Oktober eine Tagung aus: Gemeinsam mit Bundesrat Guy Parmelin, dem Zuger Ständerat Joachim Eder und dem Luzerner Regierungsrat Reto Wyss diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Forschung die aktuelle Lage und die künftige Entwicklung der Informations- und Cybersicherheit in der Schweiz.

    «Sicherer Pfad im Datendschungel»
    Bundesrat Parmelin verglich in seiner Rede die rasant fortschreitende Digitalisierung mit einem Datendschungel. Die Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand helfe, einen sicheren Pfad durch das Dickicht abzustecken. «Der neue Studiengang der Hochschule Luzern ist eine gute Antwort auf die sicherheitstechnischen Herausforderungen der Digitalisierung», so Parmelin weiter. Die Absolventinnen und Absolventen würden dereinst zu einer besseren Informations- und Cybersicherheit beitragen.

    Studiengangsleiter Bernhard Hämmerli, der Organisator der ausgebuchten Tagung, zeigte sich im Nachgang zufrieden: «Das grosse Interesse am Anlass zeigt, dass das Thema Informations- und Cyber-Sicherheit ganz oben auf den Traktandenlisten von Politik und Wirtschaft angekommen ist.»

     

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