BT intensiviert Zusammenarbeit mit Europol

Kevin Brown, Vice President Threat Intelligence bei BT Security (l.) und Steven Wilson, Head of Business des European Cybercrime Centre (EC3). Kevin Brown, Vice President Threat Intelligence bei BT Security (l.) und Steven Wilson, Head of Business des European Cybercrime Centre (EC3). Bild: BT

    Der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT hat mit Europol, der Agentur der Europäischen Union für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Strafverfolgung, eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Informationen über wesentliche Cyberbedrohungen und -angriffe auszutauschen.

    Die Vereinbarung, die von beiden Parteien am Europol-Hauptsitz in Den Haag in den Niederlanden unterzeichnet wurde, bietet BT und Europol einen Rahmen für den Austausch von Daten zu aktuellen Bedrohungen sowie von Informationen über Cyber-Sicherheitstrends, technisches Fachwissen und Best Practices in der Branche.

    Steven Wilson, Head of Business des European Cybercrime Centre (EC3), sagte: „Die Unterzeichnung dieser Erklärung zwischen Europol und BT wird uns in die Lage versetzen, Cyber-Kriminalität effektiver zu verhindern und zu verfolgen. Eine solche Zusammenarbeit zwischen Europol und Wirtschaftsunternehmen ist der beste Weg, um den Cyber-Raum für Europäische Bürger und Firmen sicherer zu machen. Ich bin überzeugt, dass die hochkarätige Expertise von BT uns wesentliche Vorteile bei unseren europaweiten Ermittlungen bringen wird.“

    Kevin Brown, Vice President Threat Intelligence bei BT Security, sagte: „Als eines der weltweit grössten Cybersecurity-Unternehmen sind wir bei BT seit langem der Ansicht, dass eine koordinierte, grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Schlüssel zur Eindämmung der weltweiten grassierenden Cyber-Kriminalität ist.“

    BT ist bestrebt, seine Erkenntnisse mit Partnern aus der Branche und Sicherheitsbehörden wie Europol auf sichere und vertrauenswürdige Weise auszutauschen, um Kunden rund um die Welt einen besseren Schutz vor der schnell wachsenden, industrialisierten Cyber-Kriminalität zu bieten. Anfang dieses Jahres hat BT als erster Telekommunikationsanbieter der Welt begonnen, Daten über bösartige Software und Websites in grossem Umfang mit anderen Internet Service Providern (ISP) über ein kostenloses Online-Portal, die Malware Information Sharing Platform (MISP), auszutauschen. Seit dem Start der Plattform hat das weltweite Team von mehr als 2‘500 Cyber-Sicherheitsexperten von BT dazu beigetragen, mehr als 200.000 bösartige Domains zu identifizieren. Die Empfänger der Daten von BT konnten daraufhin geeignete Massnahmen ergreifen, um ihre Kunden vor den jeweiligen Bedrohungen zu schützen.

    Europol hat 2013 das European Cybercrime Centre (EC3) ins Leben gerufen, um die Reaktion der Strafverfolgungsbehörden auf Cyber-Kriminalität in der EU zu stärken, und um EU-Bürger, Unternehmen und Regierungen besser vor Online-Kriminalität zu schützen. Es betreibt ausserdem eine gemeinsame Task Force gegen Cyber-Kriminalität (die Joint Cybercrime Action Taskforce – J-CAT). Das Ziel der Task Force es ist, datengestützte, koordinierte Massnahmen gegen Cyber-Bedrohungen zu fördern, indem die gemeinsame Identifizierung, die Priorisierung, Vorbereitung und Einleitung grenzübergreifender Ermittlungen und Operationen ihrer Partner erleichtert werden.

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