Wesentliche Einsparungen dank Neuausschreibung

Wesentliche Einsparungen dank Neuausschreibung Bild: Pixabay

    Als Teil seiner ICT-Strategie hat der Kanton Bern den Betrieb seines Datennetzwerks «BE-Net» für die gesamte Verwaltung ab 2020 neu ausgeschrieben. Im Verfahren hat sich die heutige Anbieterin, die Spie ICS, gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. Bei gleichem Datenumfang wird der Kanton rund 40 Prozent der Kosten einsparen, was einem Betrag von 6 Mio. Franken im Jahr entspricht.

    Als Teil seiner ICT-Strategie hat der Kanton Bern den Betrieb seines Datennetzwerks «BE-Net» für die gesamte Verwaltung ab 2020 neu ausgeschrieben. Im Verfahren hat sich die heutige Anbieterin, die Spie ICS, gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. Bei gleichem Datenumfang wird der Kanton rund 40 Prozent der Kosten einsparen, was einem Betrag von 6 Mio. Franken im Jahr entspricht.

    BE-Net ist das zentrale Datennetzwerk der zentralen und dezentralen Kantonsverwaltung und umfasst die sieben Direktionen, die Staatskanzlei, die Gerichtsbehörden und die Staatsanwaltschaft. Ebenfalls mit BE-Net erschlossen sind mehrere kantonale Mittel- und Berufsschulen sowie alle Gemeinden. BE-Net umfasst Netzwerk-Services in den Bereichen Weitbereichsnetz (WAN), Nahbereichsnetz (LAN) und Wireless-Netzwerk (WLAN) sowie weitere Dienste und kundespezifische Speziallösungen. Der Betrieb von BE-Net wird heute im Auftrag des Kantons Bern durch die Spie ICS erbracht.

    Die Kantonsverwaltung verfolgt seit langem die Strategie, ihre Netzwerke zentral und standardisiert zu betreiben. In den letzten Jahren hat das Amt für Informatik und Organisation (KAIO) laufend bisher separat betriebene Netzwerke in BE-Net integriert. Dank der damit einhergehenden Standardisierung konnten schon in den letzten Jahren wesentliche Skaleneffekte realisiert werden, die den Preis der bezogenen Leistungen gesenkt haben. Damit ist es der Kantonsverwaltung gelungen, die Kosten der Netzwerkleistungen trotz dem rasch steigenden Bedarf an Kapazität und Anschlüssen stabil zu halten.

    Im Rahmen des Programms IT@BE zur Umsetzung der ICT-Strategie 2016–2020 des Regierungsrats hat das KAIO im Juli 2017 den Betrieb von BE-Net ab dem 1. Januar 2020 neu öffentlich ausgeschrieben. Drei Anbieterinnen haben ein Angebot eingereicht. Das KAIO hat den Zuschlag nun der bisherigen Leistungserbringerin, Spie ICS, erteilt, deren Angebot sich preislich und qualitativ als das beste erwies.

    Der Wettbewerb um den Auftrag hat zur Folge, dass die Preise für Netzwerkleistungen der Kantonsverwaltung ab 2020 wesentlich sinken werden, voraussichtlich im Umfang von durchschnittlich rund 40%. Dies entspricht einer Einsparung von rund 6 Mio. Franken pro Jahr bei gleichbleibenden Bezugsmengen. Weil aber im Zuge der laufenden Digitalisierung und Automatisierung der Verwaltungsprozesse, mit welchen der Kanton im Sinne von e-Government den Zugang für die Bevölkerung und die Wirtschaft vereinfacht, die Nachfrage nach Netzwerkleistungen und die Anforderungen an die Informationssicherheit weiter steigen, ist davon auszugehen, dass die tatsächlichen Einsparungen geringer ausfallen werden.

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