Neue Informatik-Studiengänge an der Hochschule Luzern

06. Februar 2018
Neue Informatik-Studiengänge an der Hochschule Luzern HSLU

    Ab Herbst 2018 bietet die Hochschule Luzern – Informatik zwei neue Bachelor-Studiengänge an: Information & Cyber Security und International IT Management. Damit reagiert das Departement auf die hohe Nachfrage nach Informatik-Fachkräften im Bereich Informationssicherheit und seitens international tätiger Unternehmen.

    Das Departement Informatik der Hochschule Luzern führt zwei neue Bachelor-Angebote ein. «Wir reagieren mit der Erweiterung des Studienangebots auf die hohe Nachfrage nach Fachkräften aus der Wirtschaft», sagt René Hüsler, Direktor des Departements. Beide Studiengänge starten im Herbst 2018.

    Cyber Security stärken
    Die Digitalisierung, die Industrie 4.0 und das Internet of Things bergen neben einem grossen Potenzial auch Risiken für Private, Unternehmen und für die öffentliche Infrastruktur. Dies zeigte der Hacker-Angriff mit dem Virus «WannaCry» auf britische Spitäler letztes Jahr. «Heute sind alle Lebensbereiche von vernetzten Computersystem durchdrungen, woraus völlig neue Anforderungen an die Sicherheit entstehen», so René Hüsler. Diese Entwicklung nimmt das Departement Informatik mit dem Bachelor in Information & Cyber Security auf. Es handelt sich um den schweizweit ersten Fachhochschul-Studiengang seiner Art.
    Die neue Ausbildung soll Nachwuchskräfte befähigen, sichere IT-Infrastrukturen zu entwickeln und zu betreiben. Studierende sollen auch lernen, mit sensiblen Daten sowie Produkt- und Prozessgeheimnissen professionell umzugehen. Sie werden zudem simulierte Hackerangriffe abwehren. Absolventinnen und Absolventen werden unter anderem in IT-Abteilungen grosser Unternehmungen und öffentlicher Verwaltungen, aber auch in der Cyber-Verteidigung tätig sein können. Dort bieten sie typischerweise Beratungen in IT-Sicherheitsfragen an und konzipieren sowie realisieren Informationssysteme zur Verarbeitung sensibler Daten.

    Interkulturell studieren – global arbeiten
    Die Digitalisierung durchdringt nicht nur zunehmend alle Bereiche unseres beruflichen und sozialen Lebens, sondern treibt auch die Globalisierung voran. Immer öfter arbeiten IT-Fachleute in multikulturellen Teams an interdisziplinären Projekten und müssen daher sehr gut Englisch sprechen können. Das alleine reicht jedoch nicht: Heute sind interkulturelle Kompetenzen und eigene internationale Erfahrungen essentiell. Daher bildet das Departement Informatik im schweizweit einzigartigen Studiengang Bachelor in International IT Management Fachkräfte aus, die neben den fachlichen auch die interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen aufweisen, um IT-Projekte auf internationaler Ebene erfolgreich voranzutreiben.
    «Die Studentinnen und Studenten können zwischen den Fachrichtungen Technik und Business wählen», erläutert René Hüsler. «Sie absolvieren ausserdem je ein obligatorisches Austauschsemester im angelsächsischen Kulturraum und eines in Asien.» Partnerhochschulen befinden sich unter anderem in Hong Kong, Macau, Hyderabad und London. Verhandlungen mit weiteren Institutionen stehen kurz vor dem Abschluss.

    Die neuen Studiengänge werden an den Informationsveranstaltungen des Departements vom 22. Februar (in Luzern) und 17. März (in Rotkreuz) vorgestellt. Zudem findet am 22. Februar auf dem Campus Zug-Rotkreuz das «Cyber Security Treffen» statt. Hier sprechen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung über Massnahmen gegen den Fachkräftemangel im Bereich Cyber Security und das neue Bachelor-Angebot der Hochschule Luzern.

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