Axpo und die WZ-Systems spannen zusammen

Axpo und die WZ-Systems spannen zusammen © Fractal Verlag/123rf

    Der Energiekonzern Axpo und die WZ-Systems mit Sitz im aargauischen Lupfig wollen im Bereich krisensichere Datenkommunikation gemeinsame Wege gehen. In Zukunft wird das gemeinsame Geschäft der beiden Unternehmen unter dem Namen „Axpo WZ-Systems AG“ firmieren, an dem Axpo mit 80% beteiligt ist.

    CEO und Mitinhaber der Axpo WZ-Systems wird Rainer Zürcher, der Gründer von WZ-Systems. Da Axpo auch in Krisenfällen kommunizieren und den Netzbetrieb steuern können muss, verfügt sie über ein eigenes Hochleistungs-Glasfasernetz mit redundanten, ausfallsicheren Verbindungen, autonomer Stromversorgung und Zwei-Plattformen-Strategie und erbringt zuverlässige und hochverfügbare Datenverbindungen. Schweizweit ist Axpo als Carrier in diversen Data Centers präsent und bietet ein flächendeckendes Netz von Zugangspunkten. Die 1992 gegründete WZ-Systems mit Sitz in Lupfig hat sich im Umfeld von Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) als Anbieterin von integrierten Mobilfunklösungen etabliert. Sie betreut BORS von der Konzeption über den Bau, Betrieb, Service und Unterhalt bis zu Engineering und Support. Dazu gehören auch Data Center Services und das Monitoring aus dem eigenen Network Operating Center heraus. WZ-Systems zeichnet in verschiedenen Kantonen, in Liechtenstein sowie für Bundesbehörden für den Bau und Betriebssupport der Polycom-Netze verantwortlich. Zudem baut sie Funknetze, etwa am Flughafen Zürich, für Energieversorgungsunternehmen oder für Bahnen, und betreibt diese teilweise.

    Gemeinsam Innovationen vorantreiben
    Die Kompetenzen von Axpo in der krisensicheren Festnetzkommunikation im Industrieumfeld ergänzen sich ideal mit dem Know-how von WZ-Systems in der krisensicheren Mobilfunkkommunikation insbesondere für Blaulichtorganisationen. Zudem bringen die beiden Unternehmen komplementäre Kundenportfolios zusammen. Mit der Gründung der Axpo WZ-Systems werden somit die Voraussetzungen für innovative Geschäftsmodelle und zukünftiges Wachstum geschaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Projektgeschäft mit dem Planen, Bauen und Betreiben von Datenkommunikationsinfrastrukturen für Kunden sowie Datennetzdienstleistungen basierend auf eigenen Infrastrukturen (CaaS, Communication as a Service). Die Axpo WZ-Systems wird auch ein wichtiger Lieferant für die gesamte Axpo Gruppe im Bereich der Überwachung und Steuerung von Kraftwerken und Stromnetzen sowie in der Wirtschaftsinformatik sein.

    Axpo und WZ-Systems arbeiten bereits seit längerem eng zusammen, um gemeinsam Produkte zu entwickeln und ganzheitliche Lösungen zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört etwa die strategische Partnerschaft der beiden Unternehmen mit Sunrise, in deren Rahmen BORS seit dem vergangenen Sommer unter dem Label „BLUnet“ aus einer Hand effiziente, flexible und zukunftssichere Lösungen für die krisensichere Sprach- und Datenkommunikation erhalten. Für die Axpo WZ-Systems  werden nun weitere Märkte zugänglich, die Axpo bisher aufgrund des hohen Initialaufwands und WZ-Systems in Ermangelung eines starken Partners allein nicht erschliessen konnten.

    Gebündeltes Know-how am topmodernen Standort Lupfig
    Axpo bringt 26 Mitarbeitende in die Axpo WZ-Systems mit ein, so dass das neue Unternehmen nach dem Umzug der Axpo Mitarbeitenden Anfang Sommer 2018 am Standort Lupfig insgesamt etwa 60 Mitarbeitende beschäftigen wird. An dem im Jahr 2015 bezogenen Neubau der WZ-Systems befinden sich neben den Büro- und Lagerräumlichkeiten auch ein Network Operating Center (NOC) sowie Laborplätze. Die schlanke, agile und innovative Organisation der heutigen WZ-Systems kann durch die Bündelung auch unter dem Dach der Axpo Power erhalten bleiben.

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