Interpol kooperiert mit BT

05. Oktober 2017
Mark Hughes, CEO, BT Security (links) und Silvino Schlickmann, Director of the Cybercrime Directorate, Interpol (rechts). Mark Hughes, CEO, BT Security (links) und Silvino Schlickmann, Director of the Cybercrime Directorate, Interpol (rechts). Bild: BT/Interpol

    BT hat als erster Telekommunikationsanbieter ein Abkommen zum Informations-Austausch mit Interpol unterzeichnet. Der Netzwerk- und IT-Dienstleister verstärkt mit diesem Schritt erneut seine weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung der zunehmenden Cyber-Kriminalität.

    Die Vereinbarung, die im Interpol Global Complex for Innovation (IGCI) in Singapur unterzeichnet wurde, bildet die Basis für den Austausch von Informationen über kriminelle Entwicklungen im Internet, bekannte und neu entstehende Bedrohungen sowie böswillige Angriffe. Dies ermöglicht eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Organisationen im Kampf gegen die zunehmende Cyber-Kriminalität und dient dem Schutz von Familien, Verbrauchern, Unternehmen und Regierungen.

    Die BT-Experten für Threat Intelligence werden dem IGCI ihr Wissen und exklusive Erkenntnisse zur Entwicklung der globalen Bedrohungslage zur Verfügung stellen und so Interpol dabei unterstützen, Cyber-Kriminelle zu identifizieren und gegen sie vorzugehen.

    BT arbeitet bereits eng mit Interpol zusammen. Als eines von nur sieben internationalen Unternehmen konnte BT die Organisation Anfang dieses Jahres beispielsweise bei einer grossen Aktion zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität in Südostasien unterstützen. Das Threat Intelligence and Investigation Team aus dem Security Operations Center von BT in Singapur lieferte dabei Informationen über regionale Bedrohungen, darunter Daten zu lokalen Hacktivisten-Gruppen und Phishing-Websites.

    Im Rahmen dieser Operation konnten fast 9.000 Command-and-Control-Server (C2) aufgedeckt werden, die typischerweise für die Steuerung von Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffen sowie zur Verbreitung von Malware, Ransomware und Spam eingesetzt werden. Hunderte von infizierten Webseiten, darunter Regierungsportale, wurden ebenfalls im Zuge der Ermittlungen entdeckt.

    Mark Hughes, CEO von BT Security, sagte: „Der Austausch von Informationen über aktuelle Bedrohungen zwischen Strafverfolgungsbehörden und Wirtschaftsunternehmen ist von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen die Cyber-Kriminalität – zumal die Kriminellen zunehmend über Ländergrenzen hinweg agieren. Die Bekämpfung der Cyber-Kriminalität erfordert daher eine gemeinschaftliche, weltweite Reaktion, bei der öffentliche und private Akteure Hand in Hand arbeiten. Die Sicherheitsexpertise von BT wird Interpol dabei helfen, Cyber-Kriminelle zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen, vor denen wir und andere Organisationen im Kampf gegen Cyber-Angriffe stehen, noch besser meistern.“

     

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