Oracle erweitert Cloud-Infrastruktur

24. November 2017
Oracle erweitert Cloud-Infrastruktur Bild: Oracle

    Oracle erweitert seine Cloud-Infrastruktur mit einer Reihe neuer Compute-Optionen. Kunden sollen so Rechenleistungen auch für besonders anspruchsvolle Anforderungen erhalten. Dem liegt die kürzlich vorgestellte Oracle-X7-Hardware zugrunde. Vorkonfigurierte Instanzen sollen Cloud-Admins ausserdem das Aufsetzen von Anwendungen erleichtern.

    Auf Basis verbesserter Virtual-Machine - und Bare-Metal - Compute-Services sowie neuer Bare-Metal-GPU-Instanzen können Kunden nun Anwendungen betreiben, die eine extrem leistungsfähige Infrastruktur benötigen. Speziell Anwendungen wie High-Performance Computing (HPC), Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) lassen sich so noch schneller und kostengünstiger betreiben.

    Im Unterschied zum Wettbewerb wurde die Oracle Cloud-Infrastruktur für die speziellen Bedürfnisse von Unternehmen entwickelt. Die Plattform bietet präzise vorhersagbare Performance für Unternehmensapplikationen und ermöglicht kosteneffiziente HPC-Anwendungen. Im Vergleich zu AWS ist beispielsweise die Storage-Leistung von Oracle um 1.214 Prozent höher; die Kosten pro Input-Output-Operation (IO) sind 88 Prozent geringer.

    Alle neuen Compute-Instanzen der Oracle Cloud-Infrastruktur nutzen Intel’s neuesten Xeon Prozessor mit Skylake-Architektur. Die leistungsgesteigerten Bare Metal Compute Instanzen nutzen zudem die NVIDIA Tesla P100 GPUs mit Pascal-Architektur. Diese GPU-Instanzen bieten jeweils 28 Cores, zwei 25 Gigabit Network Interfaces für hohe Bandbreiten sowie 18 TFLOPS Rechenleistung (single precision) pro Instanz. Damit beschleunigen sie extrem rechenintensive Anwendungen wie zum Beispiel Reservoir Modeling, Künstliche Intelligenz und Deep Learning.

    Oracle wird ausserdem in Kürze Compute-Instanzen anbieten, die auf der NVIDIA-Volta-Architektur basieren und über acht NVIDIA Tesla V100 GPUs verfügen. Diese sind mit NVIDIA NVLINK vernetzt und bieten über 125 TFLOPS Rechenleistung (single precision).

    Im Gegensatz zum Wettbewerb wird Oracle diese GPUs sowohl als Virtual-Machines- als auch als Bare-Metal-Instanzen anbieten. Zudem wird Oracle vorkonfigurierte Compute-Images, beispielsweise für Anwendungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz, bereitstellen, um eine schnelle und unkomplizierte Nutzung der neuen Infrastruktur zu ermöglichen. Kunden können zudem TensorFlow- oder Caffe-Toolkits einsetzen, um HPC- und Deep-Learning-Anwendungen schnell bereitstellen zu können.

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