Albert Einsteins Gravitationswellen-Theorie bestätigt

02. März 2016

    Supercomputer sind die treibende Kraft bei wissenschaftlichen Untersuchungen von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. So auch beim jüngsten Durchbruch – der Entdeckung der Gravitationswellen durch ein internationales Wissenschaftlerteam. Das technologische Rückgrat der Forschungen bildete ein Bull Supercomputer. 

    Die Entdeckung gilt als einer der grössten Durchbrüche der Physik in den vergangenen 100 Jahren. Damit soll Albert Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie bewiesen sein. Durch die gesicherte Existenz dieser kaum wahrnehmbaren Wellen lassen sich neue Ansätze entwickeln, um das Universum zu erforschen. Gravitationswellen interagieren sehr schwach mit Partikeln, es sind sehr empfindliche Geräte nötig, um sie zu erkennen. Erst technologische Innovationen der jüngeren Zeit konnten diese Aufgabe meistern.

    Der Bull Supercomputer verarbeitete die umfangreiche Datenmenge, die von den über 1‘000 beteiligten Wissenschaftlern und Forschern gesammelt wurden. Das Team der Cardiff University nutzte den Hochleistungsrechner ebenfalls, um Kollisionen von schwarzen Löchern zu simulieren. Daraus leitete es theoretische Modelle ab, die die vom US-amerikanischen LIGO (Laser Interferometer Gravitationswellen-Observatorium)-Projekt entdeckten Signale tatsächlich als Gravitationswellen bestätigten.

    Dr. Stephen Fairhurst, Cardiff University, sagt: „Für bahnbrechende Entdeckungen dieser Art brauchen wir ausgefeilte Technologie. Der Supercomputer unterstützt ehrgeizige Forschungsprogramme und verhilft unseren Wissenschaftlern zu Spitzenpositionen. Ein Expertenteam von Bull und die Advanced Research Computing Group (ARCCA) der Cardiff University standen uns während des gesamten Projektes zur Verfügung. Damit konnten wir die bestmögliche Leistung aus dem Supercomputer herausholen."

    Andy Grant, Senior Vice President für Big Data und Security bei Bull, der Atos Marke für Technologieprodukte und Software, sagt: „Technologie ist ein grosser Wegbereiter für Wissenschaft und Forschung. Es ist unglaublich, dass unsere Technologie eine Rolle bei einer so wichtigen wissenschaftlichen Entdeckung gespielt hat. Mit der Rechenleistung unserer Supercomputer lassen sich grosse Datenmengen verarbeiten und so die Grundlagen für wissenschaftliche Innovationssprünge und Entdeckungen schaffen. Besonders erfreulich ist, dass die Forscher der Cardiff University eng mit dem Bull Center for Excellence in Parallel Programming zusammengearbeitet haben, um die Leistung ihrer Anwendungen für den Supercomputer zu optimieren.“

    Bull ist spezialisiert auf Planung, Bau und Betrieb einiger der weltweit grössten Supercomputer. Kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung in diesem Bereich halten die Technologie an der Spitze der Branche. Die nächste Entwicklungsstufe fokussiert auf Rechenleistungen im Exascale-Bereich und energieeffizientes Supercomputing. Dieses wird Bull mit der kürzlich angekündigten Sequana HPC-Plattform liefern.

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