Mittels IT-Outsourcing die Kosten senken

07. Dezember 2015

    Die Aare Energie AG beabsichtigte, durch ein IT-Outsourcing das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu optimieren. Deshalb entschied sie sich für die GIA Informatik AG. Die folgende Case Study zeigt auf, welchen Nutzen das Projekt der Auftrag gebenden Gesellschaft brachte.

    Die Verteilnetzbetreiberin und Energiedienstleisterin Aare Energie AG (a.en) aus Olten bezog bis 2014 ihre Standard-ICT-Services von der Muttergesellschaft Alpiq. Um in Zukunft flexibler auf neue Marktanforderungen reagieren zu können, wurde entschieden, die ICT-Systeme inklusive deren Verantwortung zur a.en zu überführen. Um die restlichen ICT-Services wie Client-Basisbetrieb, Server und SAP Basis outzusourcen, entschied sich die a.en im November 2014 für die GIA Informatik AG (GIA) aus Oftringen. Welches waren die Gründe dafür? «GIA war erfahren in der erfolgreichen Projektumsetzung für die Übernahme von IT-Standard- und SAP-Basis-Services. Zudem stimmte der Kosten-Nutzen-Vergleich», sagt Jakob Huber, Leiter Informatik von a.en. «Überdies überzeugte uns die Tatsache, dass die Daten in der Schweiz in zwei redundanten Datacentern gehalten werden, und die Referenzen von Firmen in vergleichbarer Grösse.»

    Die Infrastruktur der redundanten Datacenter in Oftringen und Zofingen der GIA Informatik AG.
    Die Infrastruktur der redundanten Datacenter in Oftringen und Zofingen der GIA Informatik AG.

    Outsourcing von SAP Basis und der IT-Services
    Um die IT-Infrastruktursysteme von a.en zu GIA zu migrieren, startete das Projektteam ein Transitionsprojekt; GIA arbeitete die Fach- und Detailkonzepte aus und erstellte für alle geschäftskritischen Systeme einen Fall-Back-Plan. Dank diesem wurden die Risiken minimiert und das Tagesgeschäft von a.en so wenig wie möglich tangiert. In der Betriebsphase wird in den GIA-eigenen Datacentern in Oftringen und Zofingen das Outsourcing der IT-Services und der SAP-Technologie sichergestellt. GIA bot den Betrieb der Systeme in einem flexiblen Modell auf ihrer Private-Cloud-Plattform an, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf einen hohen Desaster-Schutz legte. Dabei wurden die einzelnen Komponenten mit der bewährten Lösung von VMware virtualisiert. Jakob Huber: «Mit einem soliden SAP-System bieten sich auch grosse Chancen für zukünftige Ausrichtungen hinsichtlich der Businesssuite SAP S/4 Hana

    Die GIA Informatik AG ersetzte die Desktop- und Laptop-Geräte der Aare Energie AG und konfigurierte neue und leistungsfähige Rechner.
    Die GIA Informatik AG ersetzte die Desktop- und Laptop-Geräte der Aare Energie AG und konfigurierte neue und leistungsfähige Rechner.

    In Bezug auf die Services beschrieben die Projektpartner die Leistungen und die garantierten Verfügbarkeiten in einem Service-Level-Agreement. Dazu gehörten unter anderem Plattform-, Application-, Network-, SAP-Technologie- und Desktop-Services. Im Bereich Service-Management arbeitet ein Service-Manager eng mit a.en zusammen und koordiniert alle betriebsrelevanten Punkte. Zudem ist a.en durch ein aussagekräftiges Reporting der wichtigsten Key- Performance-Indikatoren stets sehr gut über den aktuellen Zustand informiert und erkennt Entwicklungstendenzen frühzeitig.

    Grosse Begeisterung über den Projektnutzen
    Nach Projektende lässt sich resümieren, dass der Nutzen des Outsourcings für a.en sehr hoch ist. Jakob Huber: «Die Vorteile sind vielseitig. Wir registrieren tiefere Kosten, haben eine weniger komplexe eigene Systemlandschaft, verfügen über ein geringeres Sicherheitsrisiko, müssen weniger Fachpersonal unterhalten und besitzen dokumentierte Verfügbarkeiten.» 

    Blick in die Zukunft
    Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen und das Outsourcing läuft sehr zuverlässig. «Zur Steuerung neuer Anforderungen verfolgen wir eine IT-Roadmap, die laufend überwacht und adaptiert wird», so Jakob Huber. Dazu gehört mit «Operational Excellence» auch die zuverlässige Unterstützung der laufenden Geschäftstätigkeiten durch die IT. GIA prüft derzeit in ihren Datacentern für die hochverfügbaren Systeme, die am a.en-Standort Olten betrieben werden, eine desastertolerante Backuplösung der Daten. Zudem stellen die Projektpartner mit dem periodischen Service-Reporting den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und die hohe Qualitätsorientierung sicher.


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