Neuer «PrimeServer» – lautloses Kraftpaket

10. Oktober 2017
Neuer «PrimeServer» – lautloses Kraftpaket Foto: Vera Bohm

    Der Ostschweizer IT-Hardware-Hersteller «Prime Computer» hat ein neues Produkt lanciert: den «PrimeServer». Er ist ein leistungsstarker und zuverlässiger Server mit 4-, 8- oder 12-Kern-Intel-Xeon-Prozessor mit bis zu 128 GB DDR4-Arbeitsspeicher und bis zu fünf LAN-Anschlüssen. Er bietet Platz für 3 Festplatten, 2 davon im RAID-Verbund. Ausgerüstet ist das Gerät mit einer redundanten Stromversorgung mittels zweier externer Netzteile.

    Mit seinem geringen Gewicht von nur fünf Kilogramm und Abmessungen von 8,5 x 28 x 22,3 cm ist der Server im Vergleich zu herkömmlichen Standard-Servern äusserst kompakt gebaut. Damit finden zwei Server nebeneinander auf einem genormten 19-Zoll-Tablar in einem Rack Platz. Das Gehäuse des Servers ist aus Aluminium gefräst. Das innovative Design ermöglicht zudem eine verschleissfreie und passive Kühlung. Der Server überzeugt dabei auch bei jahrelangem Einsatz durch gleichbleibend hohe Leistung und wurde für härteste Bedingungen in der Industrie konzipiert.

    Komplett lautlos
    Der Server arbeitet wie alle Prime-Computer-Produkte komplett lautlos. Die Bauweise ohne Lüfter und der völlige Verzicht auf mechanische Bauteile machen dies möglich. So kann der Server auch in kleineren Büros ohne abgetrennten Serverraum eingesetzt werden, ohne dass er die Konzentration der Mitarbeiter stört, und ermöglicht so ein effizientes Arbeiten.
    Der Server rechnet auch bei 35° Umgebungstemperatur bei voller Leistung. «PrimeServer» können zudem mit den Anforderungen der Anwender mitwachsen und bieten hohe Leistung sowie erweiterbaren Speicherplatz. 
    josip sunic prime computerHohe Performance und gleichzeitig geringere Gesamtbetriebskosten sind typische Kennzeichen der Produkte. «Wir können Produkte lancieren, die mit jeder Generation noch besser werden, mehr Leistung aufweisen und einen noch tieferen Energieverbrauch aufweisen», erklärt Josip Sunic, CEO von Prime Computer. «Möglich machen das zum einen die neuen Prozessoren von Intel, zum anderen unsere innovativen Ansätze bei der Stromversorgung in Kombination mit unserer passiven Kühlung». Damit könne man die Kühlung des Servers optimieren und die Geräuschentwicklung auf null reduzieren. «Davon profitieren unsere Produkt-Anwender».

    Highlights
    • 5 Jahre Garantie
    • Schweizer Fertigung mit 100%iger Qualitätskontrolle
    • 4-, 8- oder 12-Kern-Intel-Xeon-Prozessor
    • Bis zu 128 GB Arbeitsspeicher
    • Integriertes IPMI 2.0 mit KVM und dediziertem LAN
    • Redundante Stromversorgung
    • 2 x 2.5 Zoll Festplatteneinschub, 1 x m.2
    • Arbeitsspeicher problemlos erweiterbar
    • Kompakte Grösse, 2 Server passen auf ein genormtes 19-Zoll-Tablar im Rack

    Preis eines PrimeServer: ab 2'759.– CHF

    Nachhaltige Kostenreduktion
    Tiefer Stromverbrauch, eine längere Lebensdauer und keine Wartungskosten ermöglichen Einsparungen von mehreren tausend Franken pro Gerät innerhalb von fünf Jahren. Fünf Jahre gilt auch die Garantie, die der Ostschweizer PC-Hersteller auf seine Produkte gibt. «Unsere Produkte stehen für Sicherheit und Zuverlässigkeit. Aufgrund der Bauweise ohne Lüfter sind unsere Produkte optimal vor Abnutzung und Verschmutzung geschützt und erfordern keinerlei Wartungsarbeiten», erklärt Sunic. 
    «Produkte sind nur so gut wie die Komponenten und die Fertigung, die zum Endprodukt führen», erläutert Sunic. Damit jedes Produkt aus St. Gallen eine konstant hohe Qualität und Zuverlässigkeit erreicht, werden auch die neuen Server von Prime Computer in der Schweiz gefertigt. «Eine Dead-on-Arrival- sowie Ausfallrate von unter 0,01 Prozent minimieren die Kosten für unsere Kunden massiv», erläutert der Prime-Computer-CEO.

    Nachhaltigkeitsziele
    «Eines der Ziele von Prime Computer ist es, den Kunden umweltfreundliche IT bzw. Technologie mit tiefem Energieverbrauch zu bieten», sagt Sunic. «Wir möchten, dass unsere Kunden mit unseren Produkten ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen und damit ihre Ressourcen kontrolliert einsetzen können, um damit die grösstmögliche Wertschöpfung zu erreichen.»
    Sunic gründete sein Unternehmen 2013 mit dem Ziel, den IT-Markt mit nachhaltigen Produkten und Lösungen zu bereichern. «Wir verschwenden in der IT viel zu viele unserer Ressourcen, nicht nur im Bereich Energie, sondern auch bei seltenen Rohstoffen», sagt Sunic und will mit seinem Unternehmen gleich auch ein Umdenken im IT-Markt fördern. Und seine Vision geht noch weiter: «Wir wollen Probleme angehen, welche die IT-Welt seit Jahrzehnten vernachlässigt hat.» Ein weiteres Ziel sei es, Anwender und Kunden besser und effizienter arbeiten zu lassen, die Gesamtbetriebskosten der IT massiv zu reduzieren und die Betriebssicherheit der IT-Infrastruktur weiter zu erhöhen.
    Mit dieser Philosophie entwickelt Prime Computer Produkte, welche Privatkunden, Unternehmen und öffentlichen Institutionen einen nachhaltigen Mehrwert bieten. 
    Ein Beispiel, wie diese Philosophie im Alltag umgesetzt wird, ist die Zusammenarbeit von Prime Computer mit McDonald’s in den Vereinigten Arabischen Emiraten. An den einzelnen Verkaufspunkten in den McDonald’s-Lokalen sind die Anforderungen an die IT in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Die Verarbeitungslogistik mit Selbstbedienungssäulen, Smartphone-Apps und dem Zahlungsvorgang wird vernetzt abgewickelt. Dies geschehe in einem Umfeld, das durch Hitze, Aerosole und Feuchtigkeit grosse Herausforderungen an einen Server stelle. «Wir sind überzeugt, dass unsere neuen Server bei McDonald’s bald weltweit im Einsatz sind», so Sunic.
    Ein weiterer Fokus von Prime Computer ist der Healthcare-Bereich. «Computer und Server haben in den vergangenen Jahrzehnten über die eingebauten Lüfter normaler IT-Geräte in den Kliniken und Spitälern aggressive Bakterien und Keime in den Spitalräumen verbreitet und dabei unzählige Leute infiziert. Dadurch starben viele Patienten», erklärt Sunic. «Wir haben heute viele Kunden, die unsere Prime-Computer-Produkte mit ihrer passiven Kühlung in Laboratorien einsetzen, weil keine Verunreinigung durch den Lüfter mehr stattfindet». So setze zum Beispiel die «Dubai Health Authority» in vielen ihrer Institutionen auf Prime-Computer-Produkte. Und Sunic ist überzeugt: «Die Kunden haben erkannt, dass 'billige' Produkte massive Folgekosten generieren. Prime Computer löst dieses Problem nachhaltig.»

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