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Security Awareness mit LUCY

12. Januar 2015

    Eine neu in der Schweiz entwickelte Software Plattform mit dem Namen "LUCY" bietet Möglichkeiten zur Verbesserung der Security Awarness in einer Firma. "LUCY" kann dazu realistische Social Engineering Kampagnen durchführen und die Mitarbeiter im Anschluss daran mit einem integrierten E-Learning Modul über die Gefahren aufklären. 

    lucy securityDie Wirkungen traditioneller Schulungen zur Förderung der Security Awareness verpuffen in der Regel relativ rasch und sind daher nicht immer sehr wirkungsvoll. Erst wenn der Benutzer selber einmal im Zentrum einer perfekt inszenierten Attacke steht, ist mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu rechnen. Und genau dort setzt "LUCY" an, indem sie den Firmen ein sehr einfach zu konfigurierendes Werkzeug zur Durchführung und Messung von Security Awareness Kampagnen gibt. "LUCY" kann dabei alle gängigen Bedrohungstypen testen:

    • Drive-By Attacken: Hier wird eine Webseite simuliert, die mit Malware infiziert ist. Die E-Mails locken den Benutzer dann auf diese Seite.
    • Daten Eingabe: Der Benutzer wird in diesen Szenarien zur Eingabe vertraulicher Informationen (z.B. Windows Logins) aufgefordert.
    • Attachment Kampagnen: Man versucht den Benutzer dazu zu bewegen, Malware (z.B. Trojaner in einem Word Dokument) auf einer Webseite bzw. in einer Mail herunterzuladen und auszuführen.

    Alle Bedrohungstypen werden durch eine Vielzahl von vordefinierten Mail- und Webtemplates unterstützt. Lässt sich kein passendes Template finden, kann man durch eine eingebaute Webseitenkopierfunktion jede beliebige Seite im Internet funktionstüchtig auf "LUCY" kopieren. Aber auch die Malwaresimulation von "LUCY" ist einzigartig. So kann man auf einer bedienerfreundlichen Weboberfläche die Eigenschaften der "Malware" selber auswählen und konfigurieren, welche Informationen man vom Benutzer erhalten möchte. "LUCY" erstellt im Rahmen der Kampagne dann diese Malware vollautomatisch und bei Ausführung durch den Benutzer werden die Daten zurück an die Applikation gesendet. Da sich "LUCY" der gängigen Hackertricks bedient, funktioniert diese Form der Datenübermittlung in allen gängigen Firmennetzen mit Firewalls und geschützten Internetzugängen.

    "LUCY" bietet ausserdem sehr umfassende statistische Tools zur Auswertung der gesamten Kampagne. So sieht man von wo, welcher Art von Device was durch den Benutzer gemacht wurde. Es lässt sich sogar ableiten, ob die Links mit veralteten Browsern oder verwundbaren Plugins geöffnet wurden.

    Mittels der integrierten E-Learning Applikation kann man die Benutzer schliesslich automatisch im Anschluss an die Attacke sensibilisieren. "LUCY" erkennt dabei, ob jemand sicherheitsrelevante Daten übermittelt hat und würde diesem Benutzer dann eine andere Aufklärungsmail bzw. Webseite zu Schulungszwecken senden, als einem Benutzer, welcher sich korrekt verhalten hat.

    "LUCY" erhält man kostenlos unter http://phishing-server.com. Obschon "LUCY" bei Firmen mit mehr als 10‘000 Benutzern zum Einsatz kam, besteht eine Einschränkung hinsichtlich der Maximalzahl der zu testenden Benutzer (maximal 500 Benutzer). So soll ein gröberer Missbrauch (Sony lässt grüssen) verhindert werden. Für die meisten KMU's bzw. als Stichprobenchecks für grössere Firmen sollte dies aber bereits reichen.

    http://phishing-server.com

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