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Top 4 IT-Bedrohungen: Darauf müssen sich Unternehmen 2015 einstellen

13. Januar 2015

    Die Vielfalt an Zahl der Angriffe durch Schad- und Malware steigt von Jahr zu Jahr – auch durch die zunehmende Verbreitung von Cloud Computing und die steigende Anzahl an Geräten der „Internet der Dinge“ im privaten und beruflichen Umfeld. Im Fokus der Cyberkriminellen liegen verstärkt kleine und mittelständische Unternehmen. Hier die Top 4 Bedrohungen für 2015, mit denen sich KMUs auseinander setzen müssen:

    1. Bedrohung durch Ransomware nimmt zu
      Erste Angriffe durch Ransomeware auf kleine Unternehmen fanden bereits Ende 2013 statt. Das ging 2014 verstärkt weiter, und wir können davon ausgehen, dass es 2015 zu einer wahren Flut kommen wird. Ransomeware wie der berüchtigte CryptoLocker verschlüsseln oder sperren persönliche Dateien auf Rechnern. Unternehmen bekommen den Zugriff darauf erst nach Zahlen eines Lösegeldes zurück. Schutz bietet hier eine vertrauenswürdige und stets aktuelle Version einer Antiviren-Software. Ausserdem sollten keine risikobelasteten Downloads durchgeführt und die Mitarbeiter entsprechend geschult werden.

    2. Tiefgehender Schaden durch Advanced Persistent Threats (APTs)
      APTs sind eine relativ neue Klasse von Schadware. Sie wurden speziell dafür entwickelt, möglichst lange im System zu bleiben und in die gesamte IT-Infrastruktur eines Unternehmens vorzudringen. So können Cyberkriminelle kontinuierlich sensible Daten ausspähen und stehlen. Um Industriespionage auf diesem Weg vorzubeugen müssen Unternehmen deshalb auf mehrschichtige Abwehr- und Schutzmechanismen setzen.

    3. Schlecht gewählte Passwörter
      Seitdem Cloud-Dienste und das Internet der Dinge zum täglichen Geschäft gehören ist das richtige Passwort-Management noch wichtiger geworden. Einige Negativbeispiele haben wir Ende 2014 in den Nachrichten gesehen. Bilder tausender Webcams und Überwachungskameras sind auf einer russischen Webseite gelandet, nur weil Standardpasswörter verwendet oder gar auf einen Login-Code verzichtet wurde. Deshalb müssen Unternehmen ihre Passwörter effizient verwalten und ihre Mitarbeiter sensibilisieren, sonst kommt es 2015 zu weiteren Vorfällen dieser Art.

    4. Mobile Bedrohungen auf allen Plattformen
      Seitdem iPads und iPhones in der Masse und den Büros angekommen sind, ist auch das Apple-Betriebssystem eine Zielscheibe für Schadsoftware geworden. Man denke nur an den Apple Trojaner WireLurker, der im November 2014 für Aufregung gesorgt hat. Auch Android ist im Visier der Cyberkriminellen, so ist beispielsweise die Malware „NotCompatible“ längst in Unternehmensnetzwerke eingedrungen.

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