Sunrise Communications konsolidiert Speicherumgebung

07. Oktober 2016
Sunrise Communications konsolidiert Speicherumgebung

    Sunrise Communications Group AG ist mit rund drei Millionen Kunden der grösste private Schweizer Telekommunikationsanbieter, der alle Bereiche der Telekommunikation abdeckt: Mobile, Festnetz, Internet und digitales TV.

    Die rund 2,49 Millionen Mobilfunkkunden machen das in Zürich ansässige Unternehmen zum zweitgrössten Mobilnetzbetreiber der Schweiz mit einem Marktanteil von 27 Prozent. Sunrise verfügt über ein Glasfasernetz mit über 10 000 Kilometern Länge und mehr als 93 Points of Presence.

    Die Herausforderung
    Seitdem Sunrise seinen Vertrieb stärker auf den Onlineverkauf ausrichtete und damit seine Präsenz massiv ausbaute, änderten sich entsprechend auch die Anforderungen an die IT. Die Infrastruktur musste nun rund um die Uhr verfügbar sein, was nur ein kleines Zeitfenster für Upgrades und Tests beinhaltete. Im Laufe der Jahre hatte Sunrise seine Speicherinfrastruktur von einer Direct-to-Disc-Konfiguration in eine Virtual-Tape-Library-Umgebung geändert. Zudem wurde die Infrastruktur zunehmend virtualisiert – auf heute 1400 VMs und über 800 VDI-Nutzer. Die nicht einfache Verwaltung dieser mittlerweile sehr komplexen Speicherinfrastruktur stellte an die IT hohe Herausforderungen, sodass man nach einer besseren Lösung suchte, die drohende Systemausfälle vermeiden hilft und damit Hochverfügbarkeit bot. Auch wirtschaftlich war die alte Infrastruktur nicht mehr tragbar. Das überholte Preismodell der genutzten Legacy-Speicher liess die Softwarekosten massiv ansteigen. Gemeinsam mit Hardware-Upgrades mussten die Software-Aktualisierungen stets aufs Neue lizenziert werden. Die neue Lösung sollte die Möglichkeit bieten, auf Standardhardware migrieren zu können. Die IT-Verantwortlichen bei Sunrise suchten also nach einer schnellen und einfachen Lösung, die nicht nur ihre IT-Umgebung optimieren, sondern mit der man auch die steigenden Kosten in den Griff bekommen konnte.
    Sandor Orban, Technical Lead Infrastructure Services bei Sunrise Communications, beschreibt das vorherige unzureichende Preismodell folgendermassen: «Unser Problem mit dem Speichersystem waren schon immer die hohen Softwarekosten. Diese waren in Bezug auf die Funktionalität tatsächlich höher als die eigentlichen Hardwarekosten. Am Ende jedes Produktzyklus mussten wir die Lizenzen gemeinsam mit der Hardware abschaffen und erneut erwerben, insbesondere wenn wir den Speicherhersteller wechselten. Zusätzlich waren Kosten für Verwaltung und Support einzuplanen, weil diese Kosten im Paket nicht beinhaltet waren. Für uns war das eine reine Geldverschwendung.»

    Der Königsweg – die Optimierung der Softwareebene
    Da kam Sunrise FalconStors Ankündigung seiner neuen SDS-Plattform FreeStor gerade recht. Sunrise ist bereits seit über zehn Jahren FalconStor-Kunde und hatte in der Vergangenheit die Produkte NSS und CDP im Einsatz. So entschied man sich aufgrund der langjährigen Erfahrung mit den Produkten des Spezialisten für eine intelligente Datenverwaltung und den leistungsfähigen Funktionen sofort dafür, auf die neue SDS-Plattform umzusteigen.
    Die Vorteile lagen für Orban auf der Hand: «Seitdem wir FreeStor implementiert haben, nutzen wir ein Modell, mit dem wir nur für das bezahlen, was wir tatsächlich nutzen – und das bei voller Flexibilität. Hardware ist für uns seitdem nur noch eine Art Rohstoff, den wir so günstig wie möglich anschaffen können. Bestehende Software-Funktionen aus dem Speicher-Array konnten wir flexibel in FreeStor-virtualisiertes Array aufnehmen. Für uns ist die Optimierung der Softwareebene mit FreeStor der Königsweg, auf dem wir von nun an sehr viel Geld sparen werden.»

    Die Lösung
    FreeStor ist eine konvergente, hardwareunabhängige, softwaredefinierte Speicher- und Datendienste-Plattform, mit der Sunrise nun die Daten nahtlos migrieren, wiederherstellen, schützen und deduplizieren kann, ohne an bestimmte Hardware, Netzwerke oder Protokolle gebunden zu sein – mit dem Anspruch, nur genau das Volumen zu bezahlen, was genutzt wird. Die offene, integrierte softwaredefinierte Plattform funktioniert über Legacy, moderne und virtuelle Umgebungen hinweg und bietet damit IT-Managern die Möglichkeit, die ideale Speicherlösung aus einer einzelnen Verwaltungsoberfläche heraus auszuwählen. Dieser Ansatz vereinheitlicht und vereinfacht die Verwaltung von Speichern enorm. Mit der Plattform lassen sich Datendienste ein- und ausschalten, abhängig von den Bedürfnissen der Nutzer – und das ohne zusätzliche Kosten und die Beschränkungen von hardwaredefinierten Ansätzen.
    Möglich macht dies die Kernfunktion Intelligent Abstraction: Intelligent Abstraction verwandelt alle einzelnen Speicherlösungen in einer Umgebung, egal ob physisch oder virtuell, in eine einzelne horizontale Architektur, in der die Daten über einzelne Systeme hinweg fliessen können. Applikationen und Server verbinden sich mit Speicherdestinationen im Backend und erlauben eine optimierte Da tenspeicherung, Manipulation und Schutz, ohne sich um Protokolle kümmern zu müssen. Als Resultat sind alle Datendienste vereinigt, konvergent und virtualisiert – nahtlos über die gesamte Speicherumgebung hinweg. Die Umgebung ist somit einfacher zu verwalten, minimiert Ausfallzeiten und senkt damit Kosten. Intelligente Abstraktion bietet Unternehmen ihre Investition in Infrastruktur zu maximieren, da bestehende Systeme mit der neuesten Softwaretechnologie in FreeStor genutzt werden können – dies verlängert die Nutzungszeiten teurer Systeme enorm und verhindert unnötige Hardwareupgrades. Auch können IT-Teams endlich die Vorteile von Cloud, Hybrid-Cloud, SDS und Flash gemeinsam nutzen.

    Das Resultat
    Sunrise kann nun in einer vollkommen virtualisierten Umgebung arbeiten, ihre Prozesse besser optimieren, Datenmigrationen flexibler gestalten und die Softwarekosten von der Speicherhardware trennen. Darüber hinaus implementierte Sunrise vergangenes Jahr einen Stretched Cluster mit vier Knoten zwischen seinen zwei Hauptrechenzentren, um die komplette Umgebung, auf der die virtualisierte Umgebung aufbaut, hochverfügbar zu gestalten. Die über beide Orte hinweg reichenden Cluster wurden mit zwei Management-Servern sowie vier Storage-Servern bestückt. Diese Struktur erlaubt es, zwischen zwei geografischen Clustern auf Applikationsebene zu replizieren, um eine weitere Verfügbarkeitsebene zu erreichen, unabhängig davon, ob ein Hardware- oder Applikationsfehler besteht.
    Mit FreeStor schützt Sunrise seine unternehmenskritischen Daten, eliminiert unnötigen Latenzüberschuss, vereinfacht die Verwaltung ohne spezielle Trainings für die IT-Teams und kann sich dank erhöhter Flexibilität schneller an sich ändernde Bedingungen anpassen. Mit einer einzelnen softwaredefinierten Plattform hat das IT-Team die nahtlose Kontrolle über Legacy-Storage, modernen Speicher und virtuelle Umgebungen übernommen.
    «Der Hauptgrund für unsere Entscheidung, FreeStor einzusetzen, bestand darin, dass wir eine Lösung aus einem Guss haben», fasst Sandor Orban zusammen.
    «FreeStor hilft uns dabei, Infrastrukturdienste anzubieten, um so unser Geschäft optimal zu unterstützen – und das mit der höchsten Ebene an Verfügbarkeit und Datensicherheit. Die Plattform erlaubt uns ausserdem, unser Business zu unterstützen, indem wir neue Produkte und Dienstleistungen schneller und kostengünstiger umsetzen können. Die Zukunft ändert sich ständig und wir wissen, dass FreeStor uns dabei helfen wird, unsere Umgebung weiter zu optimieren, zu konsolidieren und bei alldem auch noch Kosten zu senken, was letztendlich der Servicequalität für unsere Kunden zugutekommt.»

    Neue Funktionen für FreeStor
    Mitte Oktober wird FreeStor um zahlreiche neue Funktionen erweitert, die die Plattform für den Einsatz in hybriden Clouds weiter optimieren. Zum bereits üppigen Funktionsumfang kommen dann folgende Features hinzu:

    1. Optimiert für die Cloud
      Ermöglicht geringere Kosten für Infrastruktur, Verwaltung von On-Premises- und Cloud – aus einer Konsole heraus und die Berechnung der Speicherkosten analog zum Datenwachstum.
    2. Unified Client-Management
      Vereinfacht Konfiguration und Updates und erlaubt das einfache Erstellen von Agents per Templates.
    3. Sichere Mandantenfähigkeit
      Integration in die Active Directory oder LDAP für Compliance-Sicherheit. Bietet Autorisierung, Zugriff und Audits und schafft so vertrauenswürdige Sicherheit auf allen Ebenen der Installation.
    4. Systemoptimierung
      Verschiebung von Workloads zwischen unterschiedlichen Clouds und schnellere Always-On-Konfigurationen. Patentierte Anwendungsbeschleunigung, verbesserte NVMe-Unterstützung und Compliance mit Linux 7.
    5. Erweiterte Analysefunktion
      Informationen in Echtzeit über die komplette Speicherinfrastruktur hinweg, inklusive Performance, SLAs, Regeln und Alerts, Kapazitätsvorhersage, Nutzungsüberwachung, Reports und Monitoring, sowie Berichten für Audits.

     

    www.falconstor.de

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