Editorial IT business, 2/2015Keine Angst vor der digitalen Transformation

Verehrte Leserin, verehrter Leser!

Die digitale Transformation schreitet unaufhaltsam voran und nicht jedem gefällt diese Entwicklung. Viele befürchten, dass aufgrund der digitalen Evolution Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen und Berufe gänzlich vom Arbeitsmarkt verschwinden. Einerseits verstehe ich diese Befürchtungen, andererseits sehe ich aber auch den Fortschritt, welche diese Digitalisierung mit sich bringt. Gerade in der Autoindustrie sind es nicht mehr die Menschen, die die Autos zusammenbauen, sondern Roboter. Jedoch müssen diese Roboter ja auch von jemandem gesteuert werden – und da steht der Mensch weiterhin im Zentrum. Berufe verschwinden nicht einfach – nein, sie machen eine Transformation durch – und verändern sich. Solange es sich nicht so entwickelt wie in den Terminator-Filmen, sehe ich keinen Grund zur Beunruhigung. Falls doch, «dann Gnade uns Gott». :-)
Es gibt Mittel und Wege, sich auf diese beruflichen Veränderungen einzustellen. Wer mithalten will, hat durch ein breites und vielfältiges und auf die Bedürfnisse zugeschnittenes Weiterbildungsangebot die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu erweitern und zu optimieren. 
Wer auf dem Arbeitsmarkt bestehen will, muss flexibler werden. Leichter gesagt alsgetan! Haben doch heute schon Arbeitnehmende – die Forty-Somethings – Probleme, einen Job zu finden. Vielleicht denken Sie: «Das stimmt doch gar nicht. Das bilden die sich ein.» Leider ist der Glaube daran aber bei vielen, aufgrund schlechter Erfahrungen, so tief verankert, dass diese einen Berufswechsel schon gar nicht mehr in Betracht ziehen. Was äusserst schade ist, wenn man bedenkt, dass evtl. Unterforderung und Langeweile Know-how behindern, weil man in einem Job feststeckt, an dem man keine Freude mehr hat. Die Stimmung, welche dann aufkommen kann, kann dann sehr schnell in Langeweile und Unachtsamkeit umschlagen, was für ein Unternehmen zu einem Sicherheitsrisiko werden kann.
An der Infosec 2017 haben bei einer Centrify-Umfrage unter Sicherheitsexperten die Hälfte der Befragten angegeben, dass Mitarbeiter, die bei der Arbeit abgelenkt sind, die Ursache für menschliches Versagen und ein mögliches Sicherheitsrisiko sind. Auszug aus der Umfrage: Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) nennen Ablenkung und Langeweile als Hauptursache für menschliches Versagen. Andere Ursachen sind grosse Arbeitsbelastung (19 Prozent), zu viele Richtlinien und Regulierungen durch Compliance (5 Prozent), soziale Medien (5 Prozent) und das Teilen von Passwörtern (4 Prozent). Schlechtes Management ist für 11 Prozent der Sicherheitsexperten ein Grund. 8 Prozent glauben, dass menschliche Fehler dadurch verursacht werden, dass Anwender ihre Verantwortung für Datensicherheit nicht erkennen.
Ich hoffe, Sie finden in dieser Ausgabe für Ihre Anliegen Anreize und Lösungen, und wünsche Ihnen einen schönen warmen Sommer.

Herzlichst Ihre
Petra De Meo

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